Oblast Odessa: Strom wird ohne Vorwarnung abgeschaltet.
Notabschaltungen in der Region Odessa
Nach Angaben von Novyny.live: In der Oblast Odessa kommt es derzeit zu Notabschaltungen der Stromversorgung. Grund sind massive russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur. Der staatliche Netzbetreiber Ukrenerho schaltet den Strom auf Anweisung hin ohne Vorankündigung ab und wieder an.
Solche abwehrenden Lastabwürfe werden nicht nur in Odessa, sondern seit dem 7. Februar in den meisten Regionen der Ukraine praktiziert. Angesichts der anhaltenden Kriegshandlungen und der Bedrohung für das Stromnetz sind diese Maßnahmen notwendig, um die Stabilität der Energieversorgung insgesamt zu wahren. Sie sind eine direkte Folge des hybriden Krieges, den Russland auch gegen die kritische Infrastruktur führt.
Bevölkerung muss vorbereitet sein
Die Bürgerinnen und Bürger sollten sich auf mögliche, unangekündigte Stromausfälle einstellen und die Mitteilungen von Ukrenerho verfolgen, da auch die Wiederherstellung der Versorgung oft ohne Vorankündigung erfolgt. In dieser schwierigen Lage ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und den Anweisungen der zuständigen Stellen zu folgen.
Die Notabschaltungen sind eine Reaktion auf die wachsenden Bedrohungen durch Russland und deren Auswirkungen auf das ukrainische Energiesystem. Sie sollen die Grundversorgung aufrechterhalten und größere, langandauernde Netzzusammenbrüche verhindern. Vor dem Hintergrund der aktuellen Sicherheitslage ist es entscheidend, dass die Bevölkerung über mögliche Versorgungsänderungen informiert ist und auf unerwartete Situationen vorbereitet bleibt.
Lesen Sie auch
- Drohnenangriff auf Odessa: Wohnhäuser getroffen, Kinder unter den Verletzten
- Drohnenangriffe auf Charkiw: Eine Frau getötet, Kinder verletzt
- Angriff auf Saporischschja am 10. Juni: Verletzte Frau und vier beschädigte Häuser
- Drohnenangriffe auf Charkiw und Odessa: 26 Einschläge – fünf Verletzte in der Nacht
- Angriff auf Rüstungsfabrik in Tscheboksary: Brand bei Hersteller von Iskander-Komponenten
- Angriffe auf russisches Hinterland: Antennenwerk in Tscheboksary und Raffinerie in Samara getroffen

