Powerbanks verlieren bis zu 40% ihrer Kapazität: Wie man die tatsächliche Leistung bestimmt.

Powerbanks verlieren bis zu 40% ihrer Kapazität: Wie man die tatsächliche Leistung bestimmt
Powerbanks verlieren bis zu 40% ihrer Kapazität: Wie man die tatsächliche Leistung bestimmt

Nach Angaben von ТСН: Heute erfreuen sich Powerbanks in der Ukraine großer Beliebtheit aufgrund ständiger Stromausfälle. Bei der Auswahl dieser Geräte orientieren sich die meisten Verbraucher an der vom Hersteller auf der Verpackung angegebenen Kapazität, sei es 20, 30 oder 40 Tausend Milliamperestunden.

Viele sind sich jedoch nicht bewusst, dass Hersteller oft wichtige Informationen verschweigen, nämlich dass das angegebene Volumen erheblich von dem tatsächlichen abweichen kann.

Kapazität des Powerbanks: angegebene und nominale Kapazität

Experten behaupten, dass es zwei Hauptkennzahlen für die Kapazität eines Powerbanks gibt: die angegebene (typische) und die nominale (tatsächliche).

Die angegebene Kapazität bedeutet das Volumen, das unter idealen Laborbedingungen gemessen wurde, was die Gesamtkapazität der Lithium- oder Lithium-Polymer-Batterien widerspiegelt, aus denen der Powerbank hergestellt ist.

Die nominale (reale) Kapazität ist das Volumen, das tatsächlich an Ihr Gerät während des Ladens gelangt.

Die Differenz zwischen diesen Indikatoren ist leider immer zum Nachteil des Verbrauchers.

Der Grund für den Kapazitätsverlust liegt in der Spannungsumwandlung. Die Batterien im Inneren des Powerbanks arbeiten mit einer Spannung von 3,6–3,7 Volt. Zum Laden moderner Smartphones oder Tablets sind mindestens 5 Volt erforderlich, und für schnelles Laden manchmal sogar noch mehr. Um die notwendige Spannung zu erhalten, wird ein spezieller Umwandler verwendet, der die Ausgangsspannung der Batterie (3,7 Volt) in die zum Laden benötigte Spannung (5 Volt) umwandelt. Dieser Prozess der Energieumwandlung führt zu erheblichen Verlusten, die zwischen 30 und 40 Prozent liegen können.

Wie man die tatsächliche Kapazität des Powerbanks bestimmt

Hersteller täuschen rechtlich nicht, indem sie die maximale Kapazität der Batterien angeben, jedoch ist es für sie vorteilhafter, höhere Zahlen anzugeben, da dies für Käufer attraktiver aussieht.

In der Praxis bedeutet dies, dass wenn die angegebene Kapazität des Powerbanks 20 Tausend Milliamperestunden beträgt, Sie tatsächlich etwa 11-12 Tausend Milliamperestunden erhalten.

Die Verluste hängen von der Qualität der Controller und Stabilizer ab, aber im Durchschnitt beträgt der Wirkungsgrad (Wirkungsgrad) während des Ladevorgangs etwa 65–85 Prozent.

Verbraucher sollten sich eine einfache Regel merken: Beim Kauf eines Powerbanks ziehen Sie etwa 35 Prozent von der angegebenen Kapazität ab.

Worauf Sie bei der Auswahl eines Powerbanks achten sollten

Bei der Auswahl eines qualitativ hochwertigen Powerbanks sollten Sie neben der realen Kapazität auch auf andere Elemente achten, die Sicherheit und Langlebigkeit bieten:

  • Ein qualitativ hochwertiges Gerät sollte über einen Schutz gegen Überentladung, Kurzschlüsse und Überhitzung verfügen, der es vor dem Verlust der ursprünglichen Kapazität schützt und die Sicherheit der angeschlossenen Geräte gewährleistet.
  • Die Unterschiede in der tatsächlichen Kapazität hängen von der Qualität der Wandler und Ladecontroller ab. Hochwertige Powerbanks haben eine Effizienz von über 90 Prozent.
  • Zur genauen Bestimmung der tatsächlichen Kapazität können spezielle Geräte verwendet werden, wie z.B. ein USB-Multimeter, das misst, wie viel Ladung tatsächlich an ein anderes Gerät übertragen wird.

Heute, wo Elektrizität zur Mangelware geworden ist, sind Powerbanks für viele Ukrainer unverzichtbare Helfer geworden. Angesichts der Diskrepanz zwischen der angegebenen und der tatsächlichen Kapazität ist es wichtig für Verbraucher, Produkte zu wählen, die ihnen in kritischen Momenten eine zuverlässige Ladung bieten. Auf Qualität, Sicherheit und Merkmale von Powerbanks zu achten – ist eine Notwendigkeit, die den Komfort im Alltag erheblich beeinflussen kann.


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