Dnister-Brücke und Überwachungskameras: Neue Pläne für die Strecke Odessa-Reni.
Videokontrollsystem auf der Fernstraße Odessa – Reni
Nach Angaben von Novyny.live: Entlang der Strecke Odessa – Reni soll ein System zur Videoüberwachung und automatisierten Verkehrssteuerung entstehen. Es wird mit dem Dienst 'eCherha' verknüpft und am Grenzübergang 'Reni – Giurgiulești' installiert. Die geplanten Kosten für die Anschaffung belaufen sich auf 3,19 Millionen Griwna. Die Arbeiten zur Einrichtung des Systems sollen bis Ende August 2023 abgeschlossen sein.
Bau einer Behelfsbrücke über den Dnister
Zusätzlich hat der Dienst für Wiederherstellung und Infrastrukturentwicklung in der Oblast Odessa den Bau einer temporären Brücke über den Dnister nahe dem Dorf Majaky in Auftrag gegeben. Für dieses Projekt sind über 200 Millionen Griwna vorgesehen. Der Vertrag wurde ohne öffentliche Ausschreibung mit der 'Kyjiwer Brückenbaufirma' GmbH geschlossen. Die Fertigstellung der Brücke ist bis zum 31. Dezember 2026 geplant. Für den Bau sollen eingesetzt werden:
- fast 988 Tonnen Stahlrohre;
- über 370 Meter Metallschutzplanken.
Hintergrund: Im Dezember 2025 wurde die Brücke bei Majaky Ziel russischer Angriffe, bei denen eine Frau ums Leben kam und drei Kinder verletzt wurden. Diese Vorfälle unterstreichen die Dringlichkeit neuer Infrastrukturprojekte und die Notwendigkeit, die Sicherheit bestehender Anlagen zu erhöhen.
Die geplanten Maßnahmen – die Videoüberwachung und der Brückenbau – zeigen die Bemühungen der lokalen Behörden, die Infrastruktur und Verkehrssicherheit in der Oblast Odessa zu verbessern. Die Überwachung am Grenzübergang soll nicht nur den Verkehrsfluss optimieren, sondern auch die Kontrolle an der Grenze verstärken. Die neue Dnister-Brücke ist ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung von Verkehrsverbindungen, insbesondere angesichts der Sicherheitslage nach den tragischen Ereignissen. Beide Projekte verdeutlichen den Willen zur Modernisierung der Infrastruktur unter den aktuellen Herausforderungen.
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