Die EU wird einen Sondergesandten für Verhandlungen mit Putin ernennen: Wer ist für die Rolle im Gespräch?.
Nach Angaben von ТСН: Die Europäische Union plant, sich aktiv mit der friedlichen Lösung des Krieges in der Ukraine zu befassen, um den Einfluss Washingtons zu vermeiden. Für die Verhandlungen mit dem Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, kommen Alexander Stubb und Mario Draghi in Betracht.
Nach Informationen des Politico hat die Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zur Wiederaufnahme des Dialogs mit Moskau Unterstützung in Brüssel und anderen wichtigen europäischen Hauptstädten erhalten. Das Hauptziel der EU besteht darin, einen autonomen Kommunikationskanal zu schaffen, der den Vereinigten Staaten zeigt, dass Europa über eigenen politischen Einfluss verfügt und bereit ist, an Fragen der Sicherheit des Kontinents teilzunehmen.
Wer könnte die "Stimme" Europas werden
Im Hintergrund der EU finden Diskussionen über die Kandidatur des Sondergesandten für Verhandlungen statt, wobei Mario Draghi und Alexander Stubb zu den Hauptkandidaten gehören.
Der ehemalige Ministerpräsident Italiens, Mario Draghi, ist ein wichtiger Verbündeter der Ukraine. Seine Kandidatur wird von dem italienischen Senator Giovanni Battista Fazzolari unterstützt, wahrscheinlich aufgrund seiner persönlichen Verbindungen – die Frau des Senators ist Ukrainerin.
Alexander Stubb, der aktuelle Präsident Finnlands, war einer der ersten, der die Idee der Schaffung des Amtes eines Sondergesandten vorschlug und seine eigene Kandidatur einbrachte.
Die Position der EU-Führung
Die Einrichtung des Amtes eines Sondergesandten hat breite Unterstützung unter den EU-Mitgliedstaaten und im EU-Rat erhalten. Innen in der europäischen Diplomatie gibt es jedoch gewisse Spannungen. Die Hauptgegnerin ist die Chefin der EU-Diplomatie, Kaja Kallas, die gegen direkte Kontakte mit Wladimir Putin ist, da sie diese für verfrüht und gefährlich hält.
Die Wichtigkeit dieser Diskussionen und Initiativen kann nicht überschätzt werden, da der Friedensprozess in der Ukraine eine kritische Frage für das Zentrum der Stabilität in Europa bleibt. Die Beobachtung der nächsten Schritte der EU lässt hoffen, dass die Situation neue Lösungen finden kann, die allen Konfliktparteien zusagen.
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