190 Milliarden Euro aus Brüssel: So entwickelte sich die EU-Hilfe für die Ukraine im Kriegsverlauf.
Vier Jahre nach dem Beginn des Großangriffs
Nach Angaben von UATV: Am 24. Februar 2024 jährt sich der Beginn des großangelegten russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zum vierten Mal. Dieser Tag markierte 2022 eine historische Zäsur, die weit über die Ukraine hinaus die gesamte internationale Ordnung erschütterte. Seit nunmehr 1462 Tagen tobt der Krieg, in dem die Ukraine substantielle Unterstützung von ihren Partnern erhalten hat. Bis Februar 2024 hat die Europäische Union Hilfsleistungen im Umfang von 190 Milliarden Euro bereitgestellt. Diese massive Summe unterstreicht das außergewöhnliche Engagement des Bündnisses.
Die Entwicklung der militärischen und finanziellen Unterstützung
Die Analyse der Hilfszusagen zeigt eine deutliche Steigerung: Für das Jahr 2025 hat Europa seine militärische Unterstützung im Vergleich zu den Durchschnittswerten der Jahre 2022 und 2024 um 67% erhöht, die finanzielle und humanitäre Hilfe sogar um 59%. Die größten Geber in diesem Jahr sind:
- Deutschland - 9 Milliarden Euro
- Großbritannien - 5,4 Milliarden Euro
- Schweden - 3,7 Milliarden Euro
- Norwegen - 3,6 Milliarden Euro
- Dänemark - 2,6 Milliarden Euro
In Kiew finden heute bedeutende Gespräche mit europäischen Spitzenpolitikern statt, darunter António Costa, Ursula von der Leyen und Wolodymyr Selenskyj. Diese Verhandlungen stehen im Zeichen der anhaltenden Kriegshandlungen und des wachsenden internationalen Rückhalts für die Ukraine.
'Der Krieg begann nicht 2022, sondern 2014. Doch der 24. Februar ist der Tag, der nicht nur das Leben aller Ukrainer und der Ukraine, sondern der gesamten zivilisierten Welt verändert hat.' Jekaterina Nesterenko
Serhij Kyslyzja betonte die Dramatik der damaligen Stunden:
'Bis zehn Uhr abends versicherte man uns: Es wird keinen Angriff geben. Und um zehn wussten wir bereits, die Schläge kommen.'Nesterenko fügte eine düstere Analyse hinzu: 'Wir verstehen, dass Putins Pläne alles andere als pazifistisch sind, und das Wort Frieden ist für Putin schlimmer als der Verlust der Macht.' Diese Aussagen spiegeln die Ernsthaftigkeit der Lage und die Notwendigkeit anhaltender internationaler Unterstützung für die Ukraine wider.
Die Lage in der Ukraine bleibt angespannt, doch die Hilfe ihrer Partner bleibt ein entscheidender Faktor im Kampf um die Unabhängigkeit und territoriale Integrität des Landes.
Der vierte Jahrestag der Invasion unterstreicht die Länge und Komplexität dieses Konflikts sowie die unverzichtbare Rolle der internationalen Solidarität. Die gestiegenen Zusagen für militärische, finanzielle und humanitäre Hilfe aus Europa bezeugen die Entschlossenheit der Staatengemeinschaft, die Ukraine bei der Verteidigung ihrer Souveränität zu unterstützen. Das Gipfeltreffen in Kiew ist vor diesem Hintergrund ein wichtiger Schritt zur Festigung der Allianzen und zur Koordinierung der weiteren Anstrengungen gegen die Aggression.
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