1,4 Milliarden Euro aus Russland-Vermögen: So plant die EU, das Geld für die Ukraine einzusetzen.
EU verstärkt ihre Unterstützung für die Ukraine
Nach Angaben von UATV: Die Europäische Union stellt 1,4 Milliarden Euro bereit, die aus Erträgen eingefrorener russischer Vermögenswerte stammen. Die Freigabe dieser Summe wurde am 1. April bekannt gegeben. Mit den finanziellen Mitteln sollen der ukrainische Staatsapparat gestützt, grundlegende öffentliche Dienstleistungen aufrechterhalten und die Streitkräfte des Landes unterstützt werden.
Ein Großteil der Gelder – nämlich 95 Prozent – fließt über den Ukraine-Kreditkooperationsmechanismus (ULCM). Die restlichen fünf Prozent werden über die Europäische Friedensfazilität (EPF) abgewickelt. Mit diesem Schritt untermauert die EU ihre langfristige Solidarität mit der Ukraine mitten im anhaltenden Krieg.
Der vorherige EU-Tranche für die Ukraine wurde im August 2025 überwiesen. Zusätzlich hat die Europäische Kommission ein Kreditpaket für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 gebilligt.
Diese 1,4 Milliarden Euro werden dorthin gelenkt, wo sie am dringendsten gebraucht werden: zur Stützung des ukrainischen Staates, zur Sicherung grundlegender öffentlicher Dienstleistungen und zur Unterstützung der tapferen ukrainischen Streitkräfte. — Ursula von der Leyen
Die Entscheidung der Europäischen Union unterstreicht ihr Engagement, die Ukraine im militärischen Konflikt mit Russland zu unterstützen. Indem sie Erträge aus eingefrorenen Vermögenswerten russischer Unternehmen und Privatpersonen verwendet, sendet die EU ein klares Signal: Finanzielle Instrumente werden genutzt, um Stabilität und Sicherheit in der Ukraine zu stärken. Die Mittel decken nicht nur militärische Ausgaben, sondern auch unverzichtbare soziale Leistungen, die im Kriegsfall besonders wichtig sind.
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