Neuer Job für Ex-Innenminister? Selenskyj bietet Klimenko Posten im Sicherheitsrat an.

Neuer Job für Ex-Innenminister? Selenskyj bietet Klimenko Posten im Sicherheitsrat an
Neuer Job für Ex-Innenminister? Selenskyj bietet Klimenko Posten im Sicherheitsrat an

Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und Ihor Klimenko

Nach Angaben von Espreso.tv: Bei einem persönlichen Gespräch hat Präsident Wolodymyr Selenskyj dem früheren Innenminister Ihor Klimenko die Position des Sekretärs des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine (RNBO) angeboten. Die Regierung bereitet derzeit ein entsprechendes Dekret vor. Selenskyj würdigte Klimenkos Arbeit im Innenministerium und erklärte:

„Es gab viele schwierige Herausforderungen, und die Reaktion war stets effektiv.“
Hintergrund: Der RNBO koordiniert die Sicherheitspolitik des Landes und berät den Präsidenten direkt.

Bewertung von Klimenkos Leistung

Ihor Klimenko stand mehr als drei Jahre an der Spitze des Innenministeriums. Der neu ernannte Premierminister Serhij Korezkyj lobte ihn als

„starken, professionellen, klaren und ergebnisorientierten Führungskraft“
. Allerdings berichtete der Abgeordnete Jaroslaw Schelesnjak, dass Klimenko das Amt des Verteidigungsministers abgelehnt habe – was seiner möglichen Berufung in den Sicherheitsrat eine neue Dimension verleiht.

Selenskyj betonte zudem die Bedeutung der Umsetzung von Beschlüssen des RNBO und des Hauptquartiers des Oberbefehlshabers:

„Jede Entscheidung des RNBO und des Hauptquartiers muss vollständig und fristgerecht umgesetzt werden.“
Dies unterstreicht den ernsthaften Ansatz der Ukraine in Sicherheits- und Verteidigungsfragen.

Die Berufung Klimenkos zum RNBO-Sekretär zeigt, wie sehr die Ukraine auf Stabilität in der nationalen Sicherheitsführung setzt – besonders angesichts aktueller Bedrohungen. Seine Erfahrung im Innenministerium könnte in der neuen Rolle nützlich sein, da der RNBO eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Verteidigungsstrategien spielt. Die Ablehnung des Verteidigungsministeriums deutet möglicherweise auf den Wunsch hin, sich auf Sicherheitsfragen zu konzentrieren, was angesichts externer Gefahren besonders relevant ist.


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