Neue EU-Sanktionen gegen Russland verabschiedet: Diese Personen und Firmen sind betroffen.
EU verschärft Sanktionen gegen Russland
Nach Angaben von UATV: Am 15. Juni 2023 hat der Rat der Europäischen Union ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland auf den Weg gebracht. Es dient als Zwischenschritt vor dem geplanten, umfangreicheren 21. Maßnahmenpaket. Ziel ist es, den russischen Militär- und Industriekomplex zu schwächen und die Einnahmen aus dem Energieexport weiter zu reduzieren. Betroffen sind insgesamt 34 Einzelpersonen und 47 Organisationen.
Zu den neu sanktionierten Akteuren zählen unter anderem:
- Die russische Aktiengesellschaft ‚Forschungs- und Produktionsvereinigung Lawotschkin‘
- Die chinesischen Unternehmen Shenzhen Minghuaxin und Xinxiang Richful Lubricant Additive Company
Zudem wurden zwei Personen – Takhir Garajew und Konstantin Rogatsch – sowie 24 Firmen in die Liste aufgenommen, weil sie am Transport und Export von russischem Öl beteiligt sind. Damit konzentriert sich die EU gezielt auf die für Russland wirtschaftlich wichtigen Energiebereiche.
Propaganda verbreiten und Opposition verfolgen
Darüber hinaus wurden zehn Personen und eine Organisation wegen der Verbreitung russischer Propaganda mit Sanktionen belegt. Darunter sind Anatoli Kusichew, Kirill Fedorow, Roman Antonowski und Maria Wolkonskaja. Gleichzeitig gelangten 15 Personen auf die Sanktionsliste, die im Zusammenhang mit der Verfolgung des Oppositionellen Alexej Nawalny stehen. Mit diesen Schritten will die EU destabilisierende Aktivitäten Russlands auf internationaler Bühne eindämmen.
Die Verabschiedung dieses Pakets unterstreicht den anhaltenden Kurs der EU, Russland aufgrund seines Vorgehens in der Ukraine und der Bedrohung der globalen Sicherheit unter Druck zu setzen.
Die Sanktionen richten sich vor allem gegen zentrale Sektoren wie Energie und Verteidigung. Dadurch sollen Russlands finanzielle Mittel für militärische Operationen geschmälert werden. Gleichzeitig könnten diese Maßnahmen auch die internationalen Beziehungen beeinflussen, insbesondere zu Ländern, die wirtschaftlich mit Russland zusammenarbeiten.
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