EU-Kommissar Kubilius: Iran-Konflikt könnte Raketenlieferungen an die Ukraine gefährden.

EU-Kommissar Kubilius: Iran-Konflikt könnte Raketenlieferungen an die Ukraine gefährden
EU-Kommissar Kubilius: Iran-Konflikt könnte Raketenlieferungen an die Ukraine gefährden

Wie der Iran-Krieg die Raketenversorgung der Ukraine beeinflusst

Nach Angaben von UATV: Der EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt, Andrius Kubilius, sieht die Lieferketten für ukrainische Luftabwehrraketen durch den Konflikt im Iran gefährdet. Um Engpässe zu verhindern, will er diese Woche europäische Rüstungshersteller besuchen und die Übergabe dringend benötigter Flugabwehrraketen beschleunigen.

Kubilius äußerte sich besorgt über die aktuelle Lage und erklärte:

'Die Situation gibt natürlich auch uns Anlass zur Sorge. Raketen für Luftabwehrsysteme werden derzeit intensiv von den Streitkräften der USA, Israels und arabischer Staaten genutzt. Es stellt sich die Frage, wie wir garantieren können, dass die Lieferungen an die Ukraine nicht darunter leiden. Das ist eine der strategischen Fragen, die wir derzeit prüfen.' Andrius Kubilius

Die strategische Bedeutung einer zuverlässigen Belieferung wird durch die begrenzten Produktionskapazitäten unterstrichen: Die jährliche Produktionsmenge für Patriot-Raketen in den USA liegt bei nur etwa 700 Einheiten. Vor dem Hintergrund zunehmender russischer Luftangriffe ist die rechtzeitige Verfügbarkeit dieser Mittel für die ukrainische Verteidigung von entscheidender Bedeutung.

Eine Frage der nationalen Sicherheit

Die Versorgung der Ukraine mit Luftabwehrraketen hat für ihre Kriegsführung höchste Priorität. Ein durch den Iran-Konflikt verursachter Lieferengpass könnte die Verteidigungsfähigkeit des Landes direkt schwächen. Der geplante Besuch von Kommissar Kubilius bei den Herstellern unterstreicht daher die Dringlichkeit, die Lieferketten zu stabilisieren und die Ukraine weiterhin wirksam vor Raketen und Drohnen schützen zu können.


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