Betrüger haben bei einem Kiewer 64.000 Hrywjnen durch einen gefälschten Anruf der Bank ergaunert.
Nach Angaben von ТСН: In Kiew hat ein Betrüger, der sich als Bankmitarbeiter ausgab, einen 75-jährigen Rentner betrogen und sich 64.000 Hrywjnen durch das Wishing-Schema mit SIP-Telefonie zur Nummernänderung angeeignet. Die Strafverfolgungsbehörden haben den Täter wegen zweier Straftaten unter Verdacht gestellt.
Nach den Informationen der Ermittler hat ein 33-jähriger Bewohner der Dnipropetrowsk-Region zusammen mit seinen Freunden das Verbrechen sorgfältig geplant. Er organisierte ein Schema des telefonischen Betrugs mithilfe der „Wishing“-Technologie, die eine Form von Social Engineering ist. Dies geschieht, wenn Kriminelle sich als Vertreter offizieller Organisationen ausgeben und vertrauliche Daten ergaunern.
Die Täter nutzten SIP-Telefonie, die es ihnen ermöglicht, Nummern zu ändern, um ihre Spuren zu verwischen und den Anschein zu erwecken, dass der Anruf von der Bank kam.
Betrugschema
Während des Anrufs bei dem älteren Kiewer gaben sich die Betrüger als Bankmitarbeiter aus und
informierten über eine angeblich „verdächtige Aktivität“ auf dem Bankkonto des Mannes. Durch psychologischen Druck und Manipulationen
schafften sie es, den Rentner zu zwingen, vertrauliche Daten für den Zugriff auf sein Online-Banking preiszugeben.Nachdem sie diese Informationen erhalten hatten, machten die Diebe sich illegal 64.000 Hrywjnen zu eigen.
Verdacht und Strafe
Die Ermittler haben den Täter wegen zweier Delikte verdächtigt:
unbefugte Eingriffe in den Betrieb elektronischer Systeme;
Betrug in großem Umfang in einer Gruppe.
Dem Täter drohen bis zu acht Jahre Gefängnis. Die Untersuchungen dauern an, die Strafverfolgungsbehörden ermitteln andere Teilnehmer dieses Verbrechens.
Die Polizei ruft die Bürger dazu auf, aufmerksam zu sein, keine vertraulichen Informationen preiszugeben und verdächtigen Anrufen sofort zu melden, um den Verlust ihres Geldes zu vermeiden.
Darüber hinaus überwies eine Einwohnerin von Ternopil 215.000 Hrywjnen an einen Betrüger, der sich als Chatbot-Supportmanager einer Bank ausgab. Der Unbekannte überzeugte die Frau von der Notwendigkeit, den Kartestatus und das Kreditlimit zu ändern, was sie dazu brachte, zwei Transaktionen durchzuführen. Die Strafverfolgungsbehörden haben bereits ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet.
Diese Fälle verdeutlichen die Risiken, mit denen Bürger in der modernen Betrugslandschaft konfrontiert sind. Telefonbetrug wird immer verbreiteter, und es ist wichtig, vorsichtig zu sein, um kein Opfer zu werden. Die Strafverfolgungsbehörden betonen die Notwendigkeit, das Bewusstsein für solche Schemen zu schärfen, um ähnliche Situationen in Zukunft zu verhindern.
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