Russischer Fregatte 'Admiral Essen' nach Angriff der SBU außer Gefecht gesetzt.

Russischer Fregatte 'Admiral Essen' nach Angriff der SBU außer Gefecht gesetzt
Russischer Fregatte 'Admiral Essen' nach Angriff der SBU außer Gefecht gesetzt

Schwerer Treffer gegen russische Kriegsmarine

Nach Angaben von Novyny.live: Bei einem Angriff der ukrainischen Sicherheitskräfte (SBU) auf den Hafen von Noworossijsk am 2. März wurde die russische Fregatte 'Admiral Essen' schwer beschädigt. Das Kriegsschiff verlor dadurch seine Fähigkeit, Marschflugkörper des Typs 'Kalibr' abzufeuern. Dieser Schlag war eine direkte Reaktion auf die Raketenangriffe, die von genau diesem Schiff auf die Ukraine ausgeführt worden waren.

Die 'Admiral Essen' ist mit acht 'Kalibr'-Raketen ausgerüstet und hatte diese bereits gegen zivile und militärische Ziele in der Ukraine eingesetzt. Nach dem Treffer der SBU stand die Fregatte etwa 18 Stunden lang in Flammen – ein deutliches Zeichen für die Schwere der Schäden. Die SBU bestätigte, dass das Schiff 'kritische Beschädigungen erlitten hat, die den Einsatz der Marschflugkörper erheblich einschränken'. Damit ist die Fregatte vorerst als Angriffsplattform gegen die Ukraine ausgefallen.

SBU weitet Aktionsradius deutlich aus

Parallel zum Schlag gegen die Fregatte demonstrierte die SBU ihre wachsende Reichweite mit weiteren Operationen tief im russischen Hinterland. So wurden Ziele in der Republik Tatarstan, über 1200 Kilometer von der Ukraine entfernt, angegriffen. Drohnen trafen zudem die Ölraffinerie in Uchta in einer Entfernung von 1750 Kilometern zur Grenze. Diese Aktionen markieren eine neue Phase im Konflikt, in der ukrainische Kräfte zunehmend auch strategische Infrastruktur im russischen Kernland ins Visier nehmen.

Die Ausschaltung der 'Admiral Essen' und die Fernschläge gegen russisches Territorium zeigen eine aktive und offensive ukrainische Gegenwehr. Die Beschädigung eines wichtigen Raketenträgers der russischen Schwarzmeerflotte könnte deren Fähigkeit zu weiteren großangelegten Raketenangriffen beeinträchtigen. Die erweiterte geografische Reichweite der SBU-Operationen deutet auf taktische Verschiebungen hin, die das Kräfteverhältnis in der Region langfristig verändern könnten.


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