Ukraine legt Russlands Nachschub lahm: 172 Schiffe und ein strategischer Bomber zerstört.

Ukraine legt Russlands Nachschub lahm: 172 Schiffe und ein strategischer Bomber zerstört
Ukraine legt Russlands Nachschub lahm: 172 Schiffe und ein strategischer Bomber zerstört

Ukrainische Angriffe auf russische Logistik intensivieren sich

Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf die russische Logistik verstärkt. Ziel sind Seeziele, Treibstofflager und militärische Einrichtungen – darunter Schiffe, Umspannwerke und Flugplätze. Mit diesen Operationen sollen Russlands Einnahmen aus dem Ölgeschäft geschmälert und der Nachschub für die russischen Truppen erschwert werden. Seit dem Start der Drohnenoffensive 'MoLoChKa' am 6. Juli wurden bereits 172 Schiffe getroffen. Diese Initiative ist Teil einer gezielten Strategie, die darauf abzielt, Russlands militärische Schlagkraft nachhaltig zu schwächen.

Operationen und ihre Erfolge

Am 19. Juli attackierten ukrainische Drohnen vier russische Schiffe im Schwarzen Meer. Zudem wurden 13 Umspannwerke in den vorübergehend besetzten Gebieten, einschließlich der Krim, angegriffen. Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) traf außerdem den Tanker 'Avero' aus der russischen Schattenflotte sowie drei Öldepots in der Region Stawropol. Am 16. Juli zerstörte der SBU einen strategischen Bomber vom Typ Tu-95 auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Engels – ein weiterer Beleg für die Reichweite und Zielgenauigkeit der ukrainischen Angriffe.

In den letzten 100 Tagen haben die ukrainischen Streitkräfte etwa 50 russische Ölanlagen attackiert. Dabei wurden mindestens 24 der 34 großen Raffinerien getroffen. Innerhalb von zwei Wochen sank die Kapazität der Fährverbindung über die Straße von Kertsch um 75 Prozent. 'Unser Ziel ist es, die maritime Logistik des Gegners zu stören', erklären die ukrainischen Drohnenstreitkräfte.

Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte: 'Heute haben die ukrainischen Langstreckensanktionen bestimmte Objekte erreicht, die die russische Aggression ermöglichen und finanzieren.'

Die Operation 'MoLoChKa' – ein Akronym für 'Moskau wird durch die Krim fallen' – wird mit Angriffen über Entfernungen von bis zu 1000 Kilometern fortgesetzt. Dies zeigt das neue Leistungsniveau der ukrainischen Streitkräfte im Kampf gegen die Aggression.

Diese Aktionen verdeutlichen die ukrainische Strategie, Russlands militärische Stärke durch gezielte Schläge gegen kritische Infrastruktur zu reduzieren. Die erfolgreichen Angriffe auf die Logistik könnten die Versorgung der russischen Truppen erheblich beeinträchtigen und ihre Kampffähigkeit schwächen. Die zunehmende Reichweite ukrainischer Drohnen belegt den Fortschritt in Militärtechnologie und Taktik – ein Faktor, der das regionale Kräfteverhältnis verschieben könnte.


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