Militärexperte warnt vor russischer Krise: Neue Mobilisierungswelle bringt Moskau keine Vorteile.
Russlands Mobilisierungsprobleme
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Armeegeneral Mykola Malomusch äußerte ernste Bedenken hinsichtlich der Schwierigkeiten Russlands, seine Fronttruppen aufzustocken. Eine erneute Mobilmachung sei aus seiner Sicht wenig sinnvoll, da sie dem Aggressor keine strategischen Vorteile verschaffen werde. Russland habe bereits massive demografische Einbußen erlitten, und weitere Einberufungen könnten im Inland auf Widerstand stoßen.
In einem Beitrag vom 19. Juli 2023 auf dem Sender FREEДOM erklärte Malomusch, dass Russland für den Herbst über ein Mobilisierungspotenzial von 500.000 Personen verfüge. Allerdings bezeichnete er die Lage als „äußerst schwieriges Einberufungsverfahren“. Der General betonte, dass die ukrainischen Streitkräfte täglich zwischen 1400 und 1500 russische Soldaten ausschalten, was auf erhebliche Verluste aufseiten des Angreifers hindeute. Innerhalb eines halben Jahres beliefen sich die russischen Verluste auf rund 300.000 Mann.
Innere Schwierigkeiten und ihre Folgen
Mykola Malomusch wies zudem darauf hin, dass
„es ein Mythos ist, dass sie dort sehr viele Leute haben“- Mykola Malomusch. Er erinnerte daran, dass bereits 50.000 Tote während des sowjetischen Afghanistan-Krieges zum Zusammenbruch geführt hätten. Die aktuellen russischen Verluste würfen daher ernste Fragen zur Mobilisierungsfähigkeit des Landes auf. Der General hob hervor: „Sie werden jetzt versuchen, auf ihre übliche Weise eine Mobilmachung durchzuführen.“
Weiterhin merkte er an, dass „viele Russen dem Staat gegenüber verschuldet sind“, was ihre Bereitschaft, an einer neuen Mobilisierung teilzunehmen, beeinträchtigen könne. Malomusch erklärte, dass Russland bereits in der Vergangenheit versucht habe, rund 500.000 Menschen zu rekrutieren, jedoch mit unbefriedigendem Ergebnis.
In der Ukraine laufen systematische Operationen zur Vernichtung russischer Reserven.
„Wir führen groß angelegte, systematische Einsätze gegen diese herangeführten Reserven durch“- Mykola Malomusch. Er ergänzte, dass die ukrainischen Kräfte darauf abzielen würden, „in den Frontgebieten und an Orten mit Truppenkonzentrationen“ zuzuschlagen.
Die Äußerungen von General Mykola Malomusch verdeutlichen somit die schwerwiegenden Probleme, mit denen Russland bei der Mobilisierung und der Auffüllung seiner Fronttruppen konfrontiert ist. Diese Entwicklungen könnten den weiteren Kriegsverlauf maßgeblich beeinflussen, da ein Mangel an militärischen Ressourcen die russische Kampfkraft schwächen dürfte. Gleichzeitig könnten die aktiven Maßnahmen der Ukraine zur Zerstörung russischer Reserven die eigene Verteidigungsfähigkeit und die Stabilität in der Region stärken. Insgesamt ist die Analyse der Verluste und Mobilisierungsreserven beider Seiten von entscheidender Bedeutung, um die aktuelle Lage an der Front zu verstehen.
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