Ukrainischer Generalstab bilanziert enorme russische Verluste.
Hohe Verlustzahlen der russischen Invasionstruppen
Nach Angaben von TSN.ua: Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte (ЗСУ) hat eine aktuelle Bilanz der russischen Kriegsverluste vorgelegt. Demnach hat die russische Armee allein in den letzten 24 Stunden über tausend Soldaten verloren. Seit Beginn der großangelegten Invasion am 24. Februar 2022 summiert sich die Zahl der getöteten oder verwundeten russischen Soldaten auf etwa 1.246.330 Mann. Die täglichen Verluste beziffert der Bericht auf 1.040 Personen.
Die Verluste an militärischem Gerät sind ebenfalls immens. Die ukrainische Bilanz listet folgende Zerstörungen oder Beschädigungen auf:
- Panzer – 11.651 Einheiten (+1)
- Gepanzerte Kampffahrzeuge – 24.010 (+1)
- Artilleriesysteme – 37.044 (+8)
- Raketenwerfer – 1.637
- Luftabwehrsysteme – 1.295 Einheiten
- Flugzeuge – 435
- Hubschrauber – 347
- Militärische Drohnen – 127.549 Einheiten (+468)
- Marschflugkörper – 4.269 (+24)
Auch ukrainische Seite erleidet schwere Verluste
Insgesamt belaufen sich die russischen Personalverluste damit auf rund 1,2 Millionen Soldaten. Diese Zahlen stehen eigenen ukrainischen Verlustmeldungen gegenüber. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte erst am 4. Februar neue Zahlen zu den ukrainischen Gefallenen genannt: 55.000 Soldaten seien seit Kriegsbeginn gefallen. Diese Angaben unterstreichen die enorme Intensität und Härte der Kämpfe.
Die Veröffentlichung dieser Daten erfolgt vor dem Hintergrund eines andauernden Stellungskrieges. Die extrem hohen Verluste auf beiden Seiten verdeutlichen die menschlichen Kosten dieses Konflikts, der mittlerweile weit über ein Jahr andauert. Solche Verlustzahlen können langfristig nicht nur die militärische Schlagkraft, sondern auch die gesellschaftliche und politische Resilienz der Kriegsparteien beeinflussen.
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