Ukrainischer Held beschreibt Folter und Zwang während der Gefangenschaft in Oleniwka.

Ukrainischer Held beschreibt Folter und Zwang während der Gefangenschaft in Oleniwka
Ukrainischer Held beschreibt Folter und Zwang während der Gefangenschaft in Oleniwka

Die Gefangenschaft von Serhiy Volynskyi

Nach Angaben von TSN.ua: Serhiy Volynskyi, ein ukrainischer Nationalheld, bekannt unter seinem Rufnamen 'Volyna', hat seine erschütternde Erfahrung als Gefangener in der Strafkolonie Oleniwka beschrieben. In einem Interview schilderte er die Folter und den psychologischen Druck, dem er und andere gefangene Soldaten, einschließlich Marines, von den Besatzungstruppen ausgesetzt waren. Er berichtete von den bedauerlichen Bedingungen und den Methoden, die zur Einschüchterung der Gefangenen verwendet wurden.

Nach Volynskyi erlitten die Gefangenen in Oleniwka schwere Folter. Er nannte einen Vorfall, bei dem 200 Soldaten aus der 'Azov'-Brigade der Nationalgarde in eine separate Kaserne mit extrem harten Bedingungen versetzt wurden.

'Bei unserer Ankunft zogen sie uns aus, verhörten uns, ließen uns Formulare ausfüllen und verteilten uns auf die Kasernen. Und dann begann der interessanteste Teil, als die Verhöre, Folter und verschiedene andere schreckliche Geschichten anfingen', sagte er.

Schreckliche Bedingungen und psychologischer Druck

Volynskyi sprach auch von einer Explosion, die Oleniwka in der Nacht des 29. Juli erschütterte und zum Tod von 53 Soldaten führte. Die Vernehmer konzentrierten sich besonders darauf, wie die Verteidiger vom Illich-Werk in das Azovstal-Werk gewechselt waren.

'Aber das war überhaupt kein Geheimnis. Letztendlich liefen all diese Verhöre darauf hinaus, dass sie von uns verlangten, Verantwortung für kriminelle Fälle bezüglich der Erschießung von Zivilisten zu übernehmen', betonte Volynskyi.

Er fügte hinzu, dass es extrem schwierig war, falsche Zeugenaussagen zu verweigern, aufgrund des enormen psychologischen und physischen Drucks. Diese Erfahrung der Gefangenschaft hinterließ einen tiefen Eindruck bei Serhiy Volynskyi und unterstreicht die Brutalität, mit der die Besatzer die Marines behandelten. Berichte wie seine sind entscheidend für die Dokumentation potenzieller Kriegsverbrechen, da die Einrichtung in Oleniwka seit Beginn der umfassenden Invasion ein Zentrum internationaler Besorgnis ist.

Das Schicksal von Serhiy Volynskyi beleuchtet kritische Aspekte des Krieges, einschließlich Fragen der Menschlichkeit und des internationalen humanitären Rechts. In einem Kontext, in dem militärische Konflikte mit brutalen Verbrechen gegen die Menschlichkeit einhergehen, können solche Aussagen die Grundlage für Untersuchungen und potenzielle rechtliche Verfahren bilden. Indem sie Zeugen dieser Ereignisse sind, spielen Personen wie Volynskyi eine entscheidende Rolle bei der Dokumentation von Fakten, die die Haltung der internationalen Gemeinschaft gegenüber dem Aggressor beeinflussen könnten.


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