Am Victoria-Wasserfall: Führer verliert Arm bei Flusspferd-Attacke während Rettungsversuchs.

Am Victoria-Wasserfall: Führer verliert Arm bei Flusspferd-Attacke während Rettungsversuchs
Am Victoria-Wasserfall: Führer verliert Arm bei Flusspferd-Attacke während Rettungsversuchs

Der Angriff auf Paul Templer

Nach Angaben von TSN.ua: Bei einer Tour am Victoria-Wasserfall in Afrika wurde der Reiseführer Paul Templer Opfer eines Flusspferdes. Sein Kollege Evans war aus seinem Kajak gefallen und wurde von dem mächtigen Tier angegriffen. Als Templer versuchte, Evans zu retten, geriet er selbst in tödliche Gefahr: Das Flusspferd packte ihn und biss ihm den linken Arm ab. Der Vorfall hinterließ bei dem Führer tiefe körperliche und seelische Wunden. Flusspferde gelten in Afrika als äußerst gefährlich und sind für mehr Todesfälle verantwortlich als andere Großtiere.

Zeugenbericht und tragisches Ende

Zwei Tage nach dem Angriff wurde Evans' Leiche flussabwärts geborgen. Paul Templer schilderte seine Erlebnisse eindringlich:

'Es roch schrecklich, nach faulen Eiern, nach Schwefel.'
Seine Gefühle während des Angriffs beschrieb er so:
'Es warf mich in die Luft, fing mich wieder auf und schüttelte mich wie ein Hund eine Spielzeugpuppe.'
Diese Schilderungen machen die immense Gefahr deutlich, die in solchen Wildnisgebieten lauern kann.

Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Risiken bei Besuchen in Naturreservaten und der Begegnung mit Wildtieren. Trotz seiner schweren Verletzungen wurde Paul Templer Zeuge des tragischen Schicksals seines Kollegen und durchlebte eine traumatische Erfahrung, die ihn zweifellos ein Leben lang begleiten wird. Dieser Fall unterstreicht, wie wichtig die strikte Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen bei Naturtouren ist und dass Touristen sich der latenten Gefahren in der Wildnis stets bewusst sein müssen.


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