Grönland bittet Großbritannien, es vor Trump zu schützen: Was ist bekannt.
Nach Angaben von ТСН: Die Ministerin für Unternehmen und Energie Grönlands, Naaja Nathanielsen, hat die Regierung des Vereinigten Königreichs gebeten, eine klare Position zu beziehen und Unterstützung im Kampf gegen mögliche Bedrohungen durch den US-Präsidenten Donald Trump zu leisten.
Nathanielsen betonte, dass die Zukunft Grönlands nur durch Dialog und nicht durch Druck entschieden werden sollte.
„Jetzt ist echter, tiefgehender Dialog notwendig. Trotz der schwierigen Probleme in der Welt ist das kein Grund, Gespräche abzulehnen. Schwierige Fragen können durch Dialog gelöst werden und nicht durch Gewalt oder Zwang“,- sagte sie.
Außerdem lenkte sie die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung des Dialogs in ihrer Ansprache an britische Politiker und Premierminister Keir Starmer, dem sie für die Unterstützung Grönlands dankte. Zuvor hatte Starmer Trump gewarnt, dass die Zukunft der Insel nur von Dänemark und Grönland selbst bestimmt werden kann.
Trotz des Fehlens einer „realen Bedrohung“ bewertete Nathanielsen die Entscheidung über eine verstärkte Überwachung der Sicherheitslage in der Arktis positiv.
„Wir haben keine Absicht, Amerikaner zu werden, und sind vollkommen zufrieden damit, Teil des Königreichs Dänemark zu sein“,- betonte sie.
Darüber hinaus ist zu beachten, dass der Vertreter der Republikanischen Partei, Randy Fine, kürzlich einen Gesetzesentwurf in den US-Kongress eingebracht hat, der die Annexion Grönlands und die Gewährung des Status eines US-Bundesstaates vorschlägt. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul erklärte jedoch, dass es keinen Grund gibt zu glauben, dass die USA ernsthaft die Möglichkeit militärischer Aktionen in Grönland erwägen.
Die Bewohner der Hauptstadt Grönlands, Nuuk, warten besorgt auf das mögliche Eintreffen amerikanischer Kriegsschiffe nach mehreren Berichten über die Pläne von Donald Trump für die Region.
Die Situation rund um Grönland bleibt angespannt, da widersprüchliche Aussagen amerikanischer Politiker Besorgnis bei den Einheimischen hervorrufen. Dialoge zwischen Grönland, Dänemark und dem Vereinigten Königreich könnten entscheidend für die zukünftigen Beziehungen in der Region sein.
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