Newsom: Trumps Einfluss schwindet noch vor den Wahlen.
Kaliforniens Gouverneur kritisiert Donald Trump
Nach Angaben von TSN.ua: Bei der Münchner Sicherheitskonferenz äußerte sich Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom scharf zum Einfluss des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Er sieht die von den USA nach dem Zweiten Weltkrieg mitgeprägte Weltordnung durch Trumps Handeln gefährdet. Newsom gab zudem eine Prognose für die politische Entwicklung in den USA ab, insbesondere im Hinblick auf die für November 2023 geplanten Kongresswahlen.
'Die von den USA geführte und mit aufgebaute Nachkriegsordnung wird jetzt durch eine einzige Person, Donald Trump, zerstört.' Gavin Newsom
Der Gouverneur zeigte sich überzeugt, dass Trumps Macht auf die politischen Prozesse bis November dieses Jahres deutlich abnehmen werde. 'Er wird die Wahlen in diesem Jahr verlieren, und seine Macht wird bis November erheblich schwinden. Die Welt sollte das wissen', so Newsom. Seine Äußerungen spiegeln die wachsende Sorge vor einem Vertrauensverlust der USA in Europa wider, der auch in Umfragen von Politico dokumentiert ist.
Positiv bewertete Newsom hingegen Trumps Engagement in den 'Friedensverhandlungen für die Ukraine'. Dies gebe Anlass zur Hoffnung auf eine mögliche Verbesserung der Lage. Die Aussagen des kalifornischen Gouverneurs unterstreichen die tiefe Verunsicherung über die aktuellen Verschiebungen in der internationalen Politik.
Ausblick auf die US-Politik
Newsoms Kritik ist mehr als eine persönliche Abrechnung; sie steht für eine breitere Besorgnis über die Zukunft der amerikanischen Politik und ihrer internationalen Rolle. Die anstehenden Kongresswahlen im November 2023 werden richtungsweisend sein – sowohl für die Innenpolitik als auch für das Ansehen der USA weltweit.
- Analysten betonen, dass der Wahlausgang den weiteren außenpolitischen Kurs der USA bestimmen könnte.
- Dies betrifft insbesondere die Beziehungen zu Europa und den Umgang mit dem Krieg in der Ukraine.
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