Wie viele Raketen hat Iran noch? Geheimdienste widersprechen Trumps Angaben.
Raketenarsenal des Iran: Was die Geheimdienste wirklich sagen
Nach Angaben von Espreso.tv: Die Einschätzung westlicher Nachrichtendienste zeichnet ein anderes Bild als die öffentlichen Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Dieser behauptete, dem Iran verblieben nur noch 21 bis 22 Prozent seiner Raketen. Doch die Geheimdienste kamen zu dem Schluss, dass der Iran im März noch über rund 60 Prozent seines Raketenbestands aus der Zeit vor dem Konflikt verfügte. Das zeigt, dass das Land trotz aller Bemühungen, seine militärischen Kapazitäten zu schwächen, weiterhin zu aktiven Kampfhandlungen fähig ist.
Zwischen dem 28. Februar und dem 8. April feuerte Teheran eigenen Angaben zufolge mehr als 1850 ballistische Raketen ab. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, die Angriffsfähigkeit des Iran sei um 90 Prozent reduziert worden. Als Reaktion auf iranische Aktionen bombardierten die USA und Israel den Iran am 28. Februar 2026 im Rahmen der Operation „Epic Fury“. Bei diesem Einsatz kam der oberste Führer Ali Chamenei ums Leben.
Blockade, Waffenstillstand und neue Drohungen
Die USA verschärften den Druck weiter, indem sie am 13. April eine vollständige Seeblockade aller iranischen Häfen verhängten. Nur wenige Tage später, am 17. April, einigten sich die Konfliktparteien jedoch auf eine Waffenruhe. Der Iran kündigte daraufhin die Freigabe der Straße von Hormus an, einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Doch die Entspannung hielt nicht lange an: Am 11. Juni kündigte Donald Trump massive Angriffe auf den Iran an – ein Zeichen dafür, dass eine weitere Eskalation droht. Zur Einordnung: Die Straße von Hormus gilt als Nadelöhr für den globalen Öltransport, weshalb ihre Blockade weitreichende wirtschaftliche Folgen hätte.
Das russische Verteidigungsministerium reagierte nicht auf eine Anfrage zur Stellungnahme. Dies unterstreicht, wie angespannt die Lage bleibt und dass die internationale Gemeinschaft die Entwicklungen genau im Auge behalten muss. Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran steht weiterhin im Fokus – nicht zuletzt wegen seiner möglichen Auswirkungen auf die regionale und globale Sicherheit.
Der Konflikt zwischen dem Iran, den USA und Israel bleibt für die Stabilität der Region von entscheidender Bedeutung, denn eine Fortsetzung der Kampfhandlungen könnte zu einer noch stärkeren Eskalation führen. Die bereits durchgeführten Operationen zeigen ein hohes Maß an Spannung und die Bereitschaft aller Seiten zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Weltgemeinschaft sollte die Entwicklungen daher aufmerksam verfolgen, denn die Folgen könnten weit über die Region hinausreichen und die globale Sicherheit beeinträchtigen.
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