Ukrainischer Geheimdienst veröffentlicht Liste russischer Sportler-Soldaten für Olympia 2026.
Russische Athleten auf der Liste der Kriegsbefürworter
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Militärgeheimdienst (GUR) und das Ministerium für Jugend und Sport haben eine Liste mit Namen russischer Sportler veröffentlicht. Diese Personen unterstützen laut den Behörden den Krieg gegen die Ukraine und streben gleichzeitig die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen an. Aufgeführt sind vor allem Angehörige der russischen Nationalgarde (Rosgvardija), die sich in den vorübergehend besetzten ukrainischen Gebieten aufgehalten haben sollen.
Diese Sportler stehen auf der Liste
Zu den namentlich genannten Personen gehören unter anderem:
- Oleksandra Sajutina
- Darja Neprjajeva
- Sawelij Korosteljow
- Andrej Kantschelskis
- Jurij Borodawko
Der Geheimdienst betont, dass Einheiten der Rosgvardija direkt an Kampfhandlungen gegen die Ukraine beteiligt sind. Vor diesem Hintergrund stellt der GUR klar, dass diese sogenannten 'Athleten' im Weltsport nichts zu suchen hätten. Sie müssten von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen werden – auch unter einer vermeintlich 'neutralen' Flagge.
Die Veröffentlichung löste in der Ukraine Empörung aus und zielt auf die Olympischen Spiele 2026, für die sich die genannten Sportler qualifizieren wollen. Die ukrainische Seite appelliert an die internationale Sportgemeinschaft, die Aktivitäten russischer Athleten, die die Aggression unterstützen, nicht zu ignorieren. Die Debatte um die Zulassung russischer Sportler ist seit Kriegsbeginn hoch emotional und politisch aufgeladen.
Dieser Schritt der ukrainischen Behörden unterstreicht, wie wichtig die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft bei der Frage des Ausschlusses von Sportlern mit Verbindungen zu Kriegshandlungen ist.
Die anhaltenden Diskussionen über die Teilnahme russischer Athleten könnten erhebliche Konsequenzen für die Sportpolitik und das internationale Image des Aggressorlandes haben. Entscheidend ist, dass internationale Gremien wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) diese Appelle bei ihren künftigen Zulassungsentscheidungen berücksichtigen.
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