Läufer brach das Rennen für seinen Gegner ab: beeindruckende Geste bei der Weltmeisterschaft.
Heldentum bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft
Nach Angaben von The Sun: Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft kam es zu einem ergreifenden Vorfall, als ein Läufer sein Rennen opferte, um einem verletzten Gegner zu helfen.
Tim van de Velde und Carlos San Martin nahmen an den Hindernisläufen über 3000 Meter in Tokio teil.
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Selbstlosigkeit und Menschlichkeit
Beide Sportler konnten nicht mit den Führenden mithalten und befanden sich im Rückstand. Als der Belgier Tim van de Velde sich dem Ziel näherte, bemerkte er, dass sein Gegner, San Martin, stark litt.
San Martin sah äußerst erschöpft aus nach dem Zusammenstoß mit dem Hindernis und konnte das letzte Hindernis kaum bewältigen.
Van de Velde wandte sich sofort zurück zur Bahn, um dem Kolumbianer zu helfen. Er stützte ihn, und gemeinsam überquerten sie die Ziellinie und zeigten einen beeindruckenden Akt des Sportsgeistes.
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Leider überquerte San Martin, der im Rollstuhl abtransportiert wurde, die Ziellinie vor van de Velde.
Dennoch waren ihre Zeiten – 9:02.20 und 9:02.21 – die schlechtesten unter allen Teilnehmern, und keiner von ihnen konnte ins Finale einziehen.
Obwohl van de Velde keine Medaille gewann, brachte ihm seine selbstlose Tat enorme Anerkennung unter den Zuschauern.
“Darum geht es im Sport wirklich. Wettbewerb vergeht, aber solche Momente des Respekts und der Menschlichkeit bleiben für immer,” schrieb ein Fan in sozialen Medien.
“Brüder im Geiste,” bemerkte ein weiterer Kommentator.
Situation bei der Weltmeisterschaft
An anderer Stelle hatten die britischen Staffelläufer einen schlechten ersten Tag bei der Meisterschaft. Die gemischte 4×400-Meter-Staffel belegte nur den fünften Platz in einem der frühen Finals.
IAAF
Bei der letztjährigen Meisterschaft gewannen Samuel Rirdon, Lavi Ai Nilsson, Alex Haydock-Wilson und Amber Anning Bronze bei der Debütsensation der Olympischen Spiele in Paris.
Dieses Mal lagen sie weit hinter den neuen Weltmeistern aus den USA, die einen Meisterschaftsrekord von 3:08.80 aufstellten. Die Olympiasieger aus den Niederlanden und Belgien belegten die zweiten und dritten Plätze.
Dies war einer der potenziellen Medaillenchancen für das britische Leichtathletikteam, aber das neue Team von Lewis Davy, Emily Newgham, Toby Harris und Nicole Yergin konnte die 3:10.84 nicht überschreiten.
Im Männer-Sprint über 100 Meter stellte Romell Glave mit 10 Sekunden einen persönlichen Rekord auf und wurde Vierter im schnellen Lauf.
Jeremiah Azu (10,10 Sek.) und Nationalverbandsrekordhalter Jarnel Hughes (10,06 Sek.) zogen ebenfalls ins Halbfinale ein.
Im Frauen-Sprint gewann Daryl Nita den fünften Lauf mit der besten Zeit der Saison – 10,94 Sek., während ihre Teamkollegin Dina Asher-Smith im zweiten Lauf mit 11,07 Sek. Zweite wurde.
Im Finale der Frauen über 10.000 Meter belegte die Britin Megan Keith den zehnten Platz (31:33.85), und Callie Haugher-Teckiri folgte mit 31:37.81.
Die Saison von Laura Muir läuft bisher schlecht, da sie es trotz zahlreicher Medaillen auf globaler Ebene nicht über die ersten Runden der Frauen 1500 Meter schaffte.
Die Tat von Tim van de Velde und Carlos San Martin wird vielen nicht nur als Beispiel sportlicher Tugend, sondern auch als Erinnerung daran, dass im Sport nicht nur Siege zählen, sondern auch Menschlichkeit, im Gedächtnis bleiben.
Der Wettbewerb geht weiter, und wir erwarten neue spannende Momente und Erfolge von den Athleten, die um Medaillen bei diesem bedeutenden Ereignis konkurrieren!
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