Soloviy sagt Gedenkkonzert für Stepan Giga ab – Kommunikationsproblem als Grund.
Soloviy nimmt nicht an Gedenkveranstaltung teil
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Sängerin Khrystyna Soloviy wird nicht beim Gedenkkonzert für den verstorbenen Stepan Giga auftreten. Die Veranstaltung findet am 28. März im Kiewer Sportpalast statt. Laut Soloviy war sie nicht über ihre geplante Teilnahme informiert worden und hatte erst aus der Öffentlichkeit davon erfahren.
Der bekannte ukrainische Musiker Stepan Giga war seit Herbst 2025 mit gesundheitlichen Problemen konfrontiert. Ende November desselben Jahres musste er ins Krankenhaus, wo sich sein Zustand verschlechterte. Am 12. Dezember 2025 verstarb Giga. Drei Tage später, am 15. Dezember, wurde er auf dem Lytschakiw-Friedhof in Lwiw beigesetzt.
Begründung der Künstlerin
In einer Stellungnahme betonte Soloviy ihren großen Respekt vor dem künstlerischen Erbe Gigas. Sie machte jedoch deutlich, dass die mangelnde Abstimmung mit den Organisatoren der Grund für ihre Absage sei. Ohne direkte Einladung oder Absprache fühle sie sich nicht in der Lage, an der Ehrung teilzunehmen.
„Es ist eine wichtige Veranstaltung, aber ich wurde nicht informiert.“ – Khrystyna Soloviy
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die oft unterschätzte Bedeutung klarer Absprachen bei der Planung kultureller Events. Solche Kommunikationspannen können nicht nur zu peinlichen Absagen führen, sondern auch die Glaubwürdigkeit von Gedenkveranstaltungen beeinträchtigen. In der ukrainischen Musikszene, die von engen persönlichen und professionellen Netzwerken geprägt ist, ist eine direkte Ansprache üblich.
Stepan Giga hat mit seinem Werk die ukrainische Musiklandschaft nachhaltig geprägt. Gedenkkonzerte wie dieses sind daher für sein Publikum und die Musikgemeinschaft von großer emotionaler Bedeutung.
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