Neue Sicherheitsregel: IATA plant verpflichtende Verriegelung von Gepäckfächern im Flugzeug.
Vorgeschlagene Pflicht: Gepäckfächer während des Fluges verschlossen
Nach Angaben von Novyny.live: Die Internationale Luftverkehrsvereinigung (IATA) prüft derzeit eine neue Sicherheitsmaßnahme: Die oberen Gepäckfächer in Flugzeugen sollen während des Flugs verpflichtend verriegelt werden. Ziel dieser Neuerung ist es, die Sicherheit von Passagieren und Besatzung in Notfällen zu erhöhen – insbesondere bei Evakuierungen.
Auslöser für diese Initiative war ein Zwischenfall im März 2025. Damals mussten 170 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder eine American Airlines-Maschine nach einem Triebwerksbrand bei der Landung in Denver evakuieren. Dieser Vorfall verdeutlichte, wie entscheidend reibungslose Evakuierungsabläufe für die Flugsicherheit sind.
Hauptprobleme bei Evakuierungen
Zu den größten Risiken während einer Evakuierung zählen:
- Verlangsamte Bewegungsabläufe;
- Blockierte Gänge und Ausgänge;
- Verletzungen von Passagieren.
Durch die verpflichtende Verriegelung der oberen Fächer könnten diese Gefahren vermieden werden. Die IATA erhofft sich davon bessere Überlebenschancen in Notlagen und eine Steigerung des allgemeinen Sicherheitsniveaus in der Luftfahrt. Die geplanten Änderungen könnten die gesamte Branche betreffen: Fluggesellschaften müssten ihre Crews entsprechend schulen und Passagiere über die neuen Evakuierungsregeln informieren. Sollte die Maßnahme umgesetzt werden, wäre dies ein wichtiger Schritt zur Risikominimierung an Bord.
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