Pensionserhöhung ab März: Wer von der 12-Prozent-Anpassung ausgeschlossen ist.

Pensionserhöhung ab März: Wer von der 12-Prozent-Anpassung ausgeschlossen ist
Pensionserhöhung ab März: Wer von der 12-Prozent-Anpassung ausgeschlossen ist

Automatische Anpassung der Renten in der Ukraine ab 1. März 2024

Nach Angaben von TSN.ua: Ab dem 1. März 2024 werden die Renten in der Ukraine automatisch um 12 Prozent angehoben. Allerdings profitieren nicht alle Rentnerinnen und Rentner von dieser Erhöhung. Ausgenommen von der Indexierung sind Personen, deren Rentenanspruch erst im Laufe des Jahres 2025 oder zu Beginn des Jahres 2026 festgestellt wurde. Diese Maßnahme erfolgt im Rahmen der geplanten Haushaltsmittel, sodass keine zusätzlichen Finanzierungsquellen erforderlich sind.

Für besonders schutzbedürftige Gruppen sind zusätzliche Unterstützungsleistungen vorgesehen. Nicht erwerbstätige Eltern sowie Hinterbliebene von gefallenen Verteidigerinnen und Verteidigern der Ukraine erhalten eine monatliche Zusatzzahlung in Höhe von 5.000 Hrywnja.

„Die Neuberechnung erfolgt automatisch, es ist kein Antrag erforderlich“, erklärte Denys Ulyutin.

„Wir schließen derzeit die finalen Berechnungen ab. Unser Ziel ist es, ein Rentensystem zu schaffen, das für Jahrzehnte finanziell stabil ist“, fügte Ulyutin hinzu. Die Regierung betont damit ihr Bestreben, trotz wirtschaftlicher Herausforderungen verlässliche Alterssicherung zu gewährleisten.

Sozialer Ausgleich und gezielte Hilfen

Die Rentenanpassung ist ein zentraler Baustein der sozialen Sicherung, besonders in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Während der automatische Ablauf den Verwaltungsaufwand für die Betroffenen reduziert, könnte der Ausschluss bestimmter Personengruppen für Unmut sorgen. Die deutliche Erhöhung um 12 Prozent sowie die Sonderzahlungen für vulnerable Gruppen unterstreichen die Bemühungen der Regierung, die soziale Lage der am stärksten Betroffenen zu verbessern. Diese Schritte sind Teil einer umfassenderen Rentenreform, die langfristige Stabilität zum Ziel hat.


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