Gehaltserhöhung für Soldaten auf bis zu 460.000 Griwna: EU-Kredite dafür tabu.
Mehr Geld für Kämpfer an der Front
Nach Angaben von Novyny.live: Die Ukraine plant, die monatlichen Bezüge ihrer Soldaten auf bis zu 460.000 Griwna anzuheben. Bevor dies jedoch umgesetzt werden kann, muss eine umfassende Prüfung der militärischen Ausgaben erfolgen. Erst dann lassen sich Einsparpotenziale identifizieren, die eine solche Aufstockung ermöglichen. Gleichzeitig steht fest: Die von der Europäischen Union bereitgestellten Kreditmittel dürfen nicht für höhere Gehälter in den ukrainischen Streitkräften verwendet werden.
Laut vorliegenden Angaben fließen aus dem Staatshaushalt 65 Milliarden US-Dollar in die Armee, wovon 32 Milliarden US-Dollar für die Besoldung der Soldaten vorgesehen sind. Von den 9 Milliarden US-Dollar, die für die Logistik bereitgestellt werden, entfallen 10 bis 15 Prozent auf den rückwärtigen Bereich. Oleg Ustenko betonte dazu:
„Kreditgelder der Europäischen Union dürfen nicht zur Bezahlung ukrainischer Soldaten umgeleitet werden.“Dies stellt die Möglichkeit infrage, Gehaltserhöhungen durch externe Darlehen zu finanzieren.
Finanzierung des militärischen Bedarfs
Die Regierung hat zudem erwogen, das Haushaltsdefizit um 70 bis 100 Milliarden Griwna auszuweiten, was Auswirkungen auf die Finanzierung der Streitkräfte hätte. Oleg Ustenko fügte hinzu:
„Wenn eine solche Prüfung durchgeführt wird, ließen sich die Mittel finden.“Dies unterstreicht, wie wichtig ein effizientes Haushaltsmanagement ist, um die angemessene Bezahlung der Soldaten sicherzustellen.
Die Lage bei den Gehaltserhöhungen bleibt angespannt; die nächsten Schritte hängen von den Ergebnissen der Ausgabenprüfung und den budgetären Möglichkeiten ab.
Die Aufstockung der Soldzahlungen ist ein zentraler Punkt bei der Finanzierung des ukrainischen Verteidigungssektors, insbesondere während des anhaltenden Konflikts. Eine Überprüfung der Ausgaben könnte ineffiziente Posten aufdecken, sodass der Haushalt optimiert und Ressourcen für höhere Zahlungen freigesetzt werden können. Die Abhängigkeit von internen Finanzierungsquellen stellt jedoch angesichts knapper Kassen und möglicher Defizite eine Herausforderung dar. Letztlich hängen die weiteren Entscheidungen vom politischen Willen und einer effektiven Finanzverwaltung des Landes ab.
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