Irische Außenministerin in Kiew: Gespräche mit Selenskyj über Finanzhilfen und Sanktionen.

Irische Außenministerin in Kiew: Gespräche mit Selenskyj über Finanzhilfen und Sanktionen
Irische Außenministerin in Kiew: Gespräche mit Selenskyj über Finanzhilfen und Sanktionen

Reise von Helen McEntee in die ukrainische Hauptstadt

Nach Angaben von UATV: Am 1. April 2023 traf die irische Ministerin für auswärtige Angelegenheiten, Handel und Verteidigung, Helen McEntee, in Kiew ein. Dort führte sie Gespräche mit Präsident Wolodymyr Selenskyj sowie mit dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha. Im Mittelpunkt standen die weitere finanzielle Unterstützung der Ukraine und die Fortführung der Sanktionen gegen Russland.

Seit Beginn der groß angelegten russischen Invasion hat Irland der Ukraine bereits über 450 Millionen Euro an Hilfe bereitgestellt. McEntee betonte die Notwendigkeit klarer Sanktionen und erklärte:

„Klare Sanktionen gegen Russland wegen seiner aggressiven Handlungen gegenüber der Ukraine haben für uns höchste Priorität.“

Andrij Sybiha wiederum stellte fest:

„Die Position der Ukraine bleibt unverändert. Um Fortschritte im Friedensprozess zu erzielen, muss der Druck erhöht werden.“
Diese Aussage unterstreicht die Entschlossenheit Kiews, den Druck auf den Aggressor aufrechtzuerhalten.

Lage der Geflüchteten und humanitäre Hilfe

Derzeit leben rund 120.000 Ukrainerinnen und Ukrainer als Schutzsuchende in Irland. McEntee äußerte zudem ihre Überzeugung, dass „Irland stets aufrichtig an den Erweiterungsprozess der Europäischen Union geglaubt hat“. Der Besuch stellt einen wichtigen Schritt zur Vertiefung der Beziehungen zwischen beiden Ländern inmitten des anhaltenden Konflikts dar.

McEntees Reise nach Kiew verdeutlicht Irlands aktive Rolle bei der Unterstützung der Ukraine im Krieg. Die beträchtlichen Finanzhilfen und das Eintreten für Sanktionen gegen Russland zeigen die Bereitschaft Dublins, die ukrainische Regierung und Bevölkerung weiter zu unterstützen. Die hohe Zahl ukrainischer Geflüchteter in Irland macht zudem deutlich, wie bedeutsam humanitäre Hilfe und die Integration der Ukrainer in die irische Gesellschaft sind – ein Faktor, der die weitere Entwicklung der bilateralen Beziehungen prägen könnte.


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