Italien nennt entscheidende Bedingung für Kriegsende in der Ukraine – Aussage des Verteidigungsministers.
Lage in der Ukraine im Fokus des Londoner Gipfeltreffens
Nach Angaben von Espreso.tv: Beim Gipfel in London äußerte sich Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto zur aktuellen Situation in der Ukraine und den Folgen der russischen Großinvasion. Er betonte, dass die Ukraine trotz der schwierigen Lage ihre Staatlichkeit bewahrt und sich erfolgreich an die Erfordernisse des modernen Krieges angepasst habe.
Mit Blick auf die hohen Verluste Russlands – etwa 30.000 Soldaten pro Monat – erklärte Crosetto:
„Vor vier Jahren dachte noch jeder, Russland würde innerhalb einer Woche in Kiew stehen.“ – Guido Crosetto
Widerstandskraft der Ukraine und internationale Solidarität
Seit Kriegsbeginn im Jahr 2022 gibt es in den ukrainischen Gebieten keine einzige durchgehende Pause ohne Beschuss. Der italienische Verteidigungsminister stellte klar: „Der Krieg wird erst dann enden, wenn Russland aufhört, die Ukraine für mindestens 24 bis 48 Stunden zu beschießen.“
Crosetto hob zudem hervor, dass die Ukraine „immer noch lebt; sie ist stark und macht Wladimir Putin den Krieg Tag für Tag schwerer.“ Diese Einschätzung unterstreicht die enorme Widerstandsfähigkeit des ukrainischen Volkes und seinen unermüdlichen Einsatz für die Verteidigung der eigenen Unabhängigkeit.
Die Aussagen von Guido Crosetto verdeutlichen die anhaltende internationale Unterstützung für die Ukraine in einer äußerst schwierigen Phase. Gleichzeitig zeigen die hohen russischen Verluste und das Scheitern schneller militärischer Erfolge eine grundlegende Verschiebung der Konfliktdynamik, die den weiteren Verlauf der Ereignisse in der Region maßgeblich prägen dürfte. Die Weltgemeinschaft verfolgt die Entwicklungen weiterhin aufmerksam und bekräftigt ihren Beistand für die Ukraine im Kampf um ihre Souveränität.
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