Italien stellt 32,5 Millionen Euro für den Erhalt ukrainischer Kulturschätze bereit – Fokus auf Odessa.

Italien stellt 32,5 Millionen Euro für den Erhalt ukrainischer Kulturschätze bereit – Fokus auf Odessa
Italien stellt 32,5 Millionen Euro für den Erhalt ukrainischer Kulturschätze bereit – Fokus auf Odessa

Parlament bestätigt Abkommen mit Italien

Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Werchowna Rada hat ein Zuschussabkommen mit Italien ratifiziert. Dieses sieht umfangreiche Mittel für die Wiederherstellung des kulturellen Erbes vor, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Odessa. Die Vereinbarung, die bereits am 10. Juli 2025 in Rom unterzeichnet wurde, unterstreicht die enge Zusammenarbeit beider Länder im Bereich des Denkmalschutzes. Die italienische Finanzhilfe beläuft sich insgesamt auf 32,5 Millionen Euro, wovon rund 6 Millionen für Projekte in der Hafenstadt Odessa vorgesehen sind.

Diese historischen Gebäude in Odessa werden saniert

Von den bereitgestellten Geldern profitieren sollen unter anderem folgende bedeutende Kulturstätten:

  • Die Odessaer Philharmonie
  • Das Potocki-Palais
  • Das Abasa-Palais
  • Das Odessaer Literaturmuseum
  • Das Standesamt in der Rischeliewska-Straße
  • Das Sonntag-Haus am Primorsky-Boulevard

Ziel ist es, nicht nur die architektonische Substanz zu bewahren, sondern auch das pulsierende Kulturleben der Stadt langfristig zu stützen. Der Erhalt dieses einzigartigen architektonischen Ensembles ist für die Identität der Stadt von zentraler Bedeutung.

Serhij Lysak dankte der italienischen Regierung und Bevölkerung für ihre beständige Unterstützung. Er betonte, wie entscheidend internationale Kooperationen für die Rettung kultureller Denkmäler seien.

Die italienischen Mittel markieren somit einen wesentlichen Schritt zur Aufwertung des kulturellen Umfelds in Odessa und zum Schutz seines historischen Erbes. Dieses Abkommen hat eine hohe strategische Bedeutung für die Ukraine, da die Wiederherstellung der Kulturdenkmäler über den reinen Denkmalschutz hinausgeht. Sie wird voraussichtlich den Tourismus in der Region beleben und so zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Die Partnerschaft mit Italien zeigt zudem, wie wichtig internationale Kulturbeziehungen gerade in Zeiten großer Herausforderungen sind.


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