Nach dem Angriff auf Kiew: Sibiga fordert sofortige Freigabe des 21. EU-Sanktionspakets.
Dringender Appell nach massivem Raketenbeschuss auf Kiew
Nach Angaben von 5 канал — Політика: Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga hat die internationalen Partner zu entschlossenem Handeln aufgerufen, nachdem in der Nacht zum 19. Juli rund 40 russische ballistische Raketen die Hauptstadt getroffen hatten. Dabei entstanden schwere Schäden. Sibiga, der geschäftsführend im Amt ist, verlangt die unverzügliche Freigabe des 21. Sanktionspakets der Europäischen Union – ohne weitere Verzögerung.
Der nächtliche Angriff löste in Kiew zahlreiche Brände aus:
- Im Stadtbezirk Solomjanka brannten ein Bürogebäude und ein neunstöckiges Wohnhaus.
- Im Bezirk Schewtschenko geriet ein dreistöckiges Gebäude in Brand, mehr als zehn geparkte Autos wurden beschädigt.
- Im Bezirk Swjatoschyn fing das Dach eines Privathauses Feuer.
- Im Bezirk Desna brannte ein Nichtwohngebäude.
- Im Bezirk Dnipro kämpften Einsatzkräfte gegen brennende Fahrzeuge und einen Brand in einem Wohnheim.
Andrij Sibiga betonte:
„Es darf keine Pausen in unserer gemeinsamen Arbeit geben, um Europa vor ballistischem Terror zu schützen.“Er kritisierte scharf jene, die untätig blieben:
„Das Blut der Ukrainer klebt an den Händen von Sportbürokraten, die solch unmoralische Schritte unternehmen.“Im Bezirk Schewtschenko wurde ein Todesopfer geborgen, was die Dramatik der Lage unterstreicht. Der Vorfall zeigt, wie dringend die Ukraine auf verstärkte Luftabwehr und politische Unterstützung angewiesen ist.
Handlungsbedarf und internationale Verantwortung
Die Ukraine fordert von ihren Verbündeten aktive Maßnahmen, um künftige Angriffe dieser Art zu verhindern und die Stabilität in der Region zu sichern. Die Freigabe des 21. Sanktionspakets gilt als entscheidender Schritt, um die Sicherheit zu erhöhen und die Ukraine im Abwehrkampf zu stärken. Dieser Beschuss macht nicht nur die Eskalation der Kampfhandlungen deutlich, sondern auch die Notwendigkeit sofortiger internationaler Schritte zur Verbesserung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit.
Die Ereignisse in Kiew belegen, wie wichtig westliche Unterstützung ist – besonders mit Blick auf neue Sanktionen, die als wirksames Druckmittel gegen den Aggressor dienen können. Es reicht nicht, nur auf diesen Vorfall zu reagieren; die internationale Gemeinschaft muss eine langfristige Strategie entwickeln, um solchen Attacken in Zukunft vorzubeugen.
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