Moskau droht Kiew erneut: Ukrainisches Außenministerium dementiert Panikmache.
Widerspruch gegen angebliche Evakuierung
Nach Angaben von Espreso.tv: Die US-Botschaft in Kiew bleibt geöffnet und plant keine Evakuierung – das stellte der ukrainische Außenamtssprecher Heorhij Tychyj klar. Zuvor hatte EU-Außenbeauftragte Kallas vor möglichen russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt gewarnt. Diese Darstellung wies das Außenministerium in Kiew jedoch zurück.
Hintergrund der Aufregung sind verstärkte Drohgebärden aus dem Kreml, die sich auf angebliche Schläge gegen „Entscheidungszentren“ in Kiew beziehen. Die widersprüchlichen Signale sorgten bei internationalen Partnern zeitweise für Verunsicherung. China bezog ebenfalls klar Stellung und erklärte, Angriffe auf Kiew seien nicht zu erwarten.
Peking, Teheran und Taschkent bleiben gelassen
Am 26. Mai 2026 betonte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, dass die Haltung ihrer Regierung „konsequent und eindeutig“ sei. Sie schloss Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt aus. Auch China, Iran und Usbekistan zeigen keinerlei Anzeichen, ihre Botschaften in Kiew zu evakuieren – ein Zeichen dafür, dass diese Länder die Sicherheit ihrer diplomatischen Vertretungen als gewährleistet ansehen.
Die aktuelle Lage bleibt zwar angespannt, doch die internationale Unterstützung für die Ukraine wächst trotz der russischen Drohungen weiter. Die beruhigenden Signale aus Washington und Peking sowie der Verzicht auf Evakuierungen durch andere Staaten deuten darauf hin, dass eine Deeskalation angestrebt wird. Die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft auf das Verhalten des Kremls sind entscheidend für die Stabilität in der Region.
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