Kanada lehnt Lockerung der Russland-Sanktionen ab – Hintergründe zur Öl-Politik.
Sanktionen gegen russisches Öl
Nach Angaben von UATV: Angesichts der Energiekrise, die durch die US-Operation im Iran ausgelöst wurde, stellt sich Kanada klar gegen eine Aufweichung der Sanktionen auf russisches Öl. Premierminister Mark Carney betonte, wie wichtig es sei, die Maßnahmen gegen Russland aufrechtzuerhalten. Dazu gehöre auch die konsequente Bekämpfung der sogenannten Schattenflotte, die für den Transport von russischem Rohöl genutzt wird. Diese Haltung zeigt, dass Kanada trotz globaler Spannungen an seinem Kurs festhält.
Die Staaten der 'Koalition der Willigen' unterstützen die Verlängerung der Sanktionen und bekräftigen damit ihre gemeinsame Linie, dass die Beschränkungen eingehalten werden müssen. Paula Pinho, Sprecherin der EU-Kommission, erklärte, dass vorübergehende Turbulenzen auf dem Energiemarkt die Entscheidung der Europäischen Union, sich von russischen Brennstoffen zu lösen, nicht beeinflussen dürften. Es gehe um langfristige strategische Ziele, nicht um kurzfristige Krisen.
Bekanntlich haben Iran und Russland sehr eng zum Nachteil des ukrainischen Volkes zusammengearbeitet und damit eine ernsthafte Bedrohung für den Frieden und die Sicherheit Europas geschaffen.
Mark Carney
Die Lage auf den Energiemärkten wirft weiterhin Fragen zur Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit der Sanktionen auf. Doch die Position Kanadas und anderer Länder zeigt deren Entschlossenheit, den Druck auf Russland im anhaltenden Ukraine-Konflikt nicht zu verringern. Bemerkenswert ist, dass die internationale Gemeinschaft in dieser Frage trotz der Herausforderungen im Bereich der Energieversorgung geeint bleibt.
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