Stipendienprogramm für Bedürftige: Caritas Kiew stellt 36.000 Hrywnja bereit.
Förderung für Bildung und Qualifikation
Nach Angaben von Novyny.live: Der Wohltätigkeitsfonds 'Caritas Kiew' startet im März 2026 ein neues Hilfsprogramm. Es richtet sich gezielt an finanziell benachteiligte Einwohner der Stadt Kiew und sieht eine finanzielle Unterstützung in Höhe von genau 36.000 Hrywnja für Bildungszwecke vor. Zielgruppe sind insbesondere folgende vulnerable Personengruppen:
- Binnenvertriebene
- Familien mit geringem Einkommen
- Alleinerziehende
- Familien mit drei oder mehr Kindern
- Personen ab 50 Jahren
- Menschen mit Behinderung
- Veteranen sowie deren Familienangehörige
Die Mittel sind für Bewohner der ukrainischen Hauptstadt vorgesehen.
So funktioniert die Förderung
Die Beihilfe kann für Umschulungen, Weiterbildungen, Maßnahmen zur Arbeitsplatzsuche sowie für Mentoring-Programme genutzt werden. Interessenten müssen sich online registrieren. Über die Anträge wird in der Reihenfolge des Eingangs entschieden, bis das Programm-Budget erschöpft ist. Solche Initiativen sind ein wichtiger Baustein, um Menschen neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen.
Parallel dazu vergibt die Hilfsorganisation 'Caritas-Spes Ukraine' auch Agrargranten. Diese belaufen sich auf bis zu 1.240 US-Dollar für den Pflanzenanbau und bis zu 1.470 US-Dollar für die Tierhaltung. Damit soll der Agrarsektor gestärkt und die wirtschaftliche Entwicklung vorangetrieben werden.
Erwähnenswert ist zudem eine separate finanzielle Hilfe des UNHCR für einige Bewohner der Konotop-Gemeinde in der Oblast Sumy. Sie erhalten eine Zahlung in Höhe von knapp 11.000 Hrywnja. Diese verschiedenen Maßnahmen zeigen das anhaltende Engagement für sozial Schwache im Land.
Der Start des 'Caritas Kiew'-Programms im März 2026 unterstreicht die Notwendigkeit, benachteiligte Gruppen in der Ukraine gezielt zu unterstützen – besonders vor dem Hintergrund anhaltender wirtschaftlicher und sozialer Herausforderungen.
Finanzielle Zuschüsse für Bildung können die Beschäftigungschancen und die soziale Teilhabe der Begünstigten erheblich verbessern. Die parallel laufenden Agrarprogramme zielen indes auf die Stärkung der lokalen Wirtschaftskraft ab. Beide Ansätze tragen gemeinsam dazu bei, die Lebensbedingungen in den betroffenen Regionen und Gemeinschaften nachhaltig zu verbessern und Stabilität zu fördern.
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