Russische Truppen sind tiefer in die Dnipropetrowsk-Region vorgedrungen: DeepState-Karte hinkt einen Monat hinterher.
Nach Angaben von ТСН: Der Militäranalytiker Julian Röpcke hat auf einen erheblichen Unterschied zwischen den Daten öffentlicher Karten von Überwachungsressourcen und der Realität an der Front hingewiesen. Er berichtet, dass die russischen Truppen an der Grenze zwischen der Dnipropetrowsk- und der Saporoshje-Region erheblich weiter vorgedrungen sind, als zuvor angenommen.
„Eine etwas seltsame Situation im Grenzgebiet Dnipropetrowsk/Saporoshje, wo die DeepState-Karte anscheinend mehr als einen Monat hinter dem tatsächlichen Vorrücken der russischen Truppen zurückbleibt. Ich habe mindestens acht Dörfer gezählt, die entweder unter strenger Kontrolle Russlands stehen oder ein Kampfgebiet sind. Jedes davon ist durch Video-Beweise bestätigt“, so der Analyst.
Auch analytische und Überwachungscommunities berichten über den Kontrollverlust der ukrainischen Streitkräfte über die Stadt Siversk in der Region Donezk. Laut ihren Daten befindet sich der Ort derzeit in der sogenannten „roten Zone“.
Frühere Berichte des Instituts für Kriegsstudien (ISW) deuteten darauf hin, dass die russischen Truppen Siversk wahrscheinlich nach 41 Monaten Kämpfen erobert haben.
Diese Berichte deuten auf die Fortsetzung aktiver Kampfhandlungen im Osten der Ukraine hin. Der Verlust der Kontrolle über Siversk könnte die Verteidigungsfähigkeiten der Ukraine in der Region erheblich beeinträchtigen, was sich wiederum auf die allgemeine Situation an der Front auswirkt. Die Analyse von Daten und Änderungen auf dem Schlachtfeld erfordert von Militärs und Analysten Aufmerksamkeit und rechtzeitiges Handeln, was ein entscheidender Faktor im weiteren Verlauf des Konflikts sein könnte.
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