Preisschock in Kiew: Buchweizen und Reis werden knapp – Ansturm auf die Regale.
Käuferansturm auf Grundnahrungsmittel in der ukrainischen Hauptstadt
Nach Angaben von Novyny.live: In Kiew greifen die Menschen vermehrt zu Buchweizen und Reis. Grund dafür ist ein deutlicher Anstieg der Lebensmittelpreise. Viele Bewohner decken sich mit den letzten Vorräten dieser Getreidesorten ein, was vielerorts zu leeren Regalen führt. Die Nachfrage übersteigt derzeit das Angebot bei weitem.
Aktuell kostet ein Kilogramm Buchweizen in Kiew zwischen 56,99 und 59,99 Hrywnja. Im Vergleich dazu lag der Durchschnittspreis im März 2023 noch bei etwa 54,07 Hrywnja. Noch günstiger war er im Januar 2023, als der mittlere Preis bei 47,87 Hrywnja pro Kilogramm lag. Auch Reis ist mit 59,99 Hrywnja pro Kilogramm deutlich teurer geworden.
Wirtschaftliche Unsicherheit und Hamsterkäufe
Die plötzliche Verteuerung dieser beliebten Grundnahrungsmittel hat bei den Verbrauchern Besorgnis ausgelöst. Viele versuchen, sich durch Vorratskäufe gegen weiter steigende Kosten abzusichern. Die Lage bleibt angespannt, und die Bestände in den Geschäften schrumpfen rasant.
Der Preisanstieg bei Buchweizen und Reis ist Teil eines größeren Trends in der Ukraine. Inflation und wirtschaftliche Schwierigkeiten treiben die Lebensmittelkosten insgesamt in die Höhe. Das gehäufte Einkaufen von Getreide zeigt, wie verunsichert die Menschen hinsichtlich der künftigen Preisstabilität und Warenverfügbarkeit sind.
Um den Markt zu beruhigen und eine weitere Verknappung zu verhindern, könnten staatliche Stellen und Hersteller gezwungen sein, stabilisierende Maßnahmen zu ergreifen.
Lesen Sie auch
- Russlands Benzinproduktion bricht um ein Viertel ein – die Treibstoffkrise verschärft sich
- Bedingungen und Fristen für Ukrainer, um aus der zentralen Heizversorgung auszusteigen
- Ab Juli 2026: Neue Kraftstoffpflicht in der Ukraine – das müssen Autofahrer wissen
- Kreml räumt Treibstoffkrise ein: Lange Schlangen an Tankstellen und verschwundene Benzinsorten
- Strompreise für Unternehmen steigen um 22 Prozent: Das bedeutet das für die Regale im Supermarkt
- Rekordverschuldung der Russen: 45 Billionen Rubel und 22 Millionen hartnäckige Schuldner

