Putin räumt wirksame ukrainische Angriffe auf Raffinerien ein: Russlands Benzinproduktion bricht ein.

Putin räumt wirksame ukrainische Angriffe auf Raffinerien ein: Russlands Benzinproduktion bricht ein
Putin räumt wirksame ukrainische Angriffe auf Raffinerien ein: Russlands Benzinproduktion bricht ein

Russlands Energiesektor unter Druck

Nach Angaben von Espreso.tv: Bei einem Treffen mit Chefs von Energieunternehmen hat Wladimir Putin eingeräumt, dass die ukrainischen Angriffe auf die Treibstoffinfrastruktur Russlands erfolgreich waren. Er wies die Regierung an, Maßnahmen zur Stabilisierung des Treibstoffmarktes zu erarbeiten. Putin betonte, dass die größten Ölraffinerien des Landes bereits am Limit arbeiten – ein klares Zeichen für die angespannte Lage im Energiesektor.

In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 beliefen sich die Kriegsausgaben Russlands auf 5,9 Billionen Rubel. Am 18. Juni 2026 sah sich das Land gezwungen, die geplanten Militärausgaben um 40 Prozent aufzustocken. Zudem steigerte Russland am 23. Juni 2026 den Export von Pipeline-Öl innerhalb eines Monats um 22 Prozent. Trotz dieser Bemühungen ist die Benzinproduktion in Russland seit Juni 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent gefallen.

Gegenmaßnahmen Moskaus

Als Reaktion auf die Krise hat Russland ein Exportverbot für Benzin bis Ende Juli 2026 verhängt. Zusätzlich gilt vom 1. Juni bis zum 30. November 2026 ein Ausfuhrstopp für Kerosin. Seit Anfang 2026 hat Russland durch die Angriffe auf die Ölraffinerie-Infrastruktur mindestens 7 Milliarden US-Dollar verloren.

Putin forderte, die „Auswirkungen der Angriffe auf ein Minimum zu reduzieren“ und die kontinuierliche Versorgung der Landwirtschaft mit Treibstoff sicherzustellen.

Die Lage im russischen Energiesektor bleibt angespannt. Die Entscheidungen der Regierung in den kommenden Wochen werden maßgeblich darüber bestimmen, ob sich der Treibstoffmarkt stabilisieren lässt. Die Exportverbote für Benzin und Kerosin zeigen, vor welch ernsten Herausforderungen Russland im Krieg steht. Die erfolgreichen ukrainischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur legen die Verwundbarkeit des Sektors offen – mit potenziell langfristigen Folgen für die gesamte russische Wirtschaft.


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