Kiew und Umland: Strom nur noch 1,5 bis 2 Stunden täglich verfügbar.
Energieversorgung in Kiew und der Region kollabiert
Nach Angaben von TSN.ua: Die Stromversorgung in Kiew und der umliegenden Region wird in den kommenden Tagen auf ein Minimum zusammenschrumpfen. Grund ist ein kritischer Leistungsmangel im Netz, der durch einen nächtlichen Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur am 7. Februar sowie durch die erzwungene Abschaltung von Atomkraftwerksblöcken ausgelöst wurde. Die Lage ist dramatisch: Pro Tag wird es voraussichtlich nur noch anderthalb bis zwei Stunden lang Strom geben.
Bei dem Angriff wurden Hochspannungs-Umspannwerke und zwei Wärmekraftwerke beschädigt, was die Versorgungskapazitäten massiv beeinträchtigt. Der Energiekonzern DTEK bestätigte den kritischen Zustand der Infrastruktur und erklärte, dass die drastischen Verbrauchsbeschränkungen notwendig seien, um einen kompletten Netzausfall zu verhindern. Die Reparatur der zerstörten Anlagen wird viel Zeit in Anspruch nehmen, weshalb die Energieversorger vor schwierigen Tagen warnen. Die Situation verdeutlicht die immense Belastung des ukrainischen Stromnetzes nach Monaten gezielter Angriffe.
'Am schlimmsten ist die Lage in Kiew. Wegen der anhaltenden Angriffe auf die Infrastruktur gibt es derzeit nur anderthalb bis zwei Stunden Strom am Tag,' — so DTEK.
Die Bewohner der Hauptstadt und des Umlands müssen sich auf anhaltende und umfangreiche Stromausfälle einstellen.
Energiesicherheit muss dringend gestärkt werden
Die aktuelle Krise ist nicht allein eine Folge der Kriegshandlungen, sondern auch der kumulierten Schäden durch wiederholte Beschüsse, die eine zügige Wiederherstellung der Infrastruktur nahezu unmöglich machen. Der kritische Zustand des Stromnetzes und die Zerstörung von Kraftwerken unterstreichen die extreme Verwundbarkeit des Energiesektors im Krieg. Für die Bevölkerung bedeutet dies, sich auf langfristige Versorgungsengpässe einzurichten und ihren Alltag entsprechend zu planen.
Die Ereignisse machen überdeutlich, wie dringend die Energiesicherheit der Ukraine unter diesen instabilen Bedingungen gestärkt werden muss.
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