Neuer russischer Massenangriff zwingt Kiew zu Notabschaltungen.
Stromversorgung in Kiew nach Angriffen eingeschränkt
Nach Angaben von TSN.ua: Infolge eines neuen russischen Massenangriffs mit Raketen und Drohnen hat der ukrainische Netzbetreiber 'Ukrenerho' am 7. Februar für Kiew Notabschaltungen veranlasst. Diese Maßnahme dient dazu, das Stromnetz zu stabilisieren und größere Schäden zu verhindern.
Weitere Regionen betroffen
Neben der Hauptstadt wurden auch die Regionen Winnyzja und Riwne von einer massiven Luftattacke getroffen. Es handelt sich bereits um die zweite derartige Attacke innerhalb einer Woche. Bereits in der Nacht zum 3. Februar hatte der Angreifer Drohnen und Raketen gegen die Energieinfrastruktur eingesetzt. Besonders die Städte Kiew und Charkiw erlitten dabei erhebliche Schäden, was die Versorgungslage in diesen Regionen weiter verschärft.
Die gezielten Attacken auf Kraftwerke und Umspannwerke sind Teil der seit Jahren andauernden russischen Aggression und stellen das ukrainische Energiesystem vor immense Herausforderungen. Die fortgesetzten Angriffe gefährden nicht nur die Versorgungssicherheit der Bevölkerung, sondern haben auch schwerwiegende wirtschaftliche Folgen. Die Energieunternehmen und der Staat stehen unter hohem Druck, die Stabilität des Netzes unter diesen extremen Bedingungen aufrechtzuerhalten.
Lesen Sie auch
- Erneuter Drohnenangriff: Ukraine attackiert Tschonhar-Brücke – Verkehr eingestellt
- Tödlicher Unfall in Kiew: Fahrer eines Mercedes mit 39 Verkehrsverstößen in Untersuchungshaft
- Charkiw erneut unter Beschuss: Drei Verletzte nach Treffer in Wohnhochhaus
- Drohnenangriff auf Odessa: Wohnhäuser getroffen, Kinder unter den Verletzten
- Drohnenangriffe auf Charkiw: Eine Frau getötet, Kinder verletzt
- Angriff auf Saporischschja am 10. Juni: Verletzte Frau und vier beschädigte Häuser

