Kiewer Region wappnet sich für Frostperiode: 456 Zufluchtsorte und Notstromversorgung in Bereitschaft.

Kiewer Region wappnet sich für Frostperiode: 456 Zufluchtsorte und Notstromversorgung in Bereitschaft
Kiewer Region wappnet sich für Frostperiode: 456 Zufluchtsorte und Notstromversorgung in Bereitschaft

Vorbereitungen auf strenge Kälte

Nach Angaben von Novyny.live: Die Region Kiew bereitet sich intensiv auf anhaltende Frosttemperaturen vor. Für alle kritischen Infrastruktureinrichtungen ist eine Notstromversorgung sichergestellt. Zusätzlich wurden in der gesamten Region 456 sogenannte "Punkte der Unerschütterlichkeit" eingerichtet, die der Bevölkerung im Falle von Notlagen Unterstützung bieten werden. Um die Wärmeversorgung auch bei extremen Bedingungen zu gewährleisten, stehen 36 mobile Heizzentralen bereit. Diese Maßnahmen sind besonders wichtig, da die Region weiterhin unter den Folgen russischer Angriffe leidet.

Energieunabhängigkeit als zentrales Ziel

Die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko betonte am 18. Januar, dass in der Region Kiew weiterhin Wiederaufbauarbeiten nach den russischen Beschüssen laufen. Die Situation wird durch die starken Fröste zusätzlich erschwert, weshalb die Hilfe für die Menschen in der Energiekrise absolute Priorität hat. Sie verwies zudem auf mehr als 50 KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung), die in der Oblast in Betrieb sind und zur Energieunabhängigkeit beitragen.

'Die Regierung unterstützt vollumfänglich den Anschluss von KWK-Anlagen, was zu einem stabileren Betrieb der Energieinfrastruktur in der Region führen wird.' Julia Swyrydenko

Swyrydenko hob die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in der Kiewer Region hervor und erörterte deren Arbeit unter den Krisenbedingungen. Die Region stellt sich den Herausforderungen des Winters und versucht, Komfort und Sicherheit für ihre Bewohner zu gewährleisten. Die Vorbereitungen sind ein entscheidender Schritt, um die Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur gegenüber extremen Wetterlagen und den Folgen des Krieges zu stärken.


Lesen Sie auch

Werbung