China hat die leistungsstärkste schwimmende Windturbine der Welt in Betrieb genommen: So funktioniert sie.
Nach Angaben von Korrespondent.net: In China wurde der Bau der größten schwimmenden Offshore-Windkraftanlage der Welt mit einer Leistung von 16 MW abgeschlossen, wie der South China Morning Post berichtet. Dieser Prozess fand in der Stadt Beihai im Süden des Landes statt.
Der Rotor der neuen Turbine hat einen beeindruckenden Durchmesser von 252 Metern. Es wird erwartet, dass die Anlage jährlich etwa 44,7 Millionen kWh Strom produziert, was mehr als 4000 durchschnittliche Haushalte mit Strom versorgen kann.
Alle wichtigen Komponenten, von Kabeln und Getrieben bis hin zu Ballaststeuerungssystemen, sind in China hergestellt. Die Turbine ist auf einer Plattform montiert, die teilweise im Wasser versenkt ist und über das erste dynamische Ballastsystem des Landes verfügt. Dieses System reguliert automatisch die Stabilität der Konstruktion, indem es Wasser in die Plattformpfeiler je nach Wind- und Wellenbedingungen pumpt oder abpumpt. Dadurch werden die Risiken von Kippen und Stillstand erheblich verringert.
In naher Zukunft wird die Anlage in offenes Meer in einer Tiefe von über 50 Metern geschleppt, um Tests durchzuführen und ans Stromnetz angeschlossen zu werden.
Vergleich mit anderen Projekten
Zum Vergleich: Die erste kommerzielle schwimmende Windkraftanlage mit fünf Turbinen und einer Gesamtleistung von 30 MW wurde vor acht Jahren vor der Küste Schottlands in Betrieb genommen.
Das Projekt wird von der staatlichen China Three Gorges Corporation umgesetzt, die der größte Entwickler und Betreiber von Wasserkraftwerken der Welt ist. Diese Firma erlangte Bekanntheit durch den Bau des monumentalsten Staudammprojekts 'Drei Schluchten'. Kürzlich wurde berichtet, dass deren Bau die Rotation der Erde verlangsamt hat.
Das chinesische Unternehmen Envision hat eine einzigartige zweiflügelige Windturbine vorgestellt
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Diese neue schwimmende Stromerzeugungsanlage wird einen wichtigen Schritt in der Entwicklung erneuerbarer Energien in China darstellen. Der Anschluss ans Stromnetz wird neue Möglichkeiten für den Energiesektor eröffnen und zur Verringerung der CO2-Emissionen beitragen. Außerdem könnte dieses Projekt als Beispiel für andere Länder dienen, die ihre Energiesysteme auf Basis erneuerbarer Energiequellen entwickeln möchten.
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