Ex-SBU-Chef Chmara übernimmt kommissarisch das Verteidigungsministerium – Kabinett gibt grünes Licht.

Ex-SBU-Chef Chmara übernimmt kommissarisch das Verteidigungsministerium – Kabinett gibt grünes Licht
Ex-SBU-Chef Chmara übernimmt kommissarisch das Verteidigungsministerium – Kabinett gibt grünes Licht

Neue Aufgabe für Jewgenij Chmara

Nach Angaben von Espreso.tv: Die ukrainische Regierung hat am 17. Juli 2026 beschlossen, Jewgenij Chmara zum kommissarischen Verteidigungsminister zu ernennen. Zuvor hatte der 46-Jährige den Posten des Chefs des Inlandsgeheimdienstes SBU inne. Seit dem 20. Juli 2026 ist er nun offiziell in seiner neuen Rolle tätig. Chmara war bereits vor dieser Ernennung als stellvertretender Verteidigungsminister im Ressort tätig und kennt die Abläufe im Ministerium daher bestens.

Der Generalmajor des SBU begann seine Karriere 2011 im Spezialeinsatzzentrum 'Alpha'. Während der groß angelegten russischen Invasion war er maßgeblich an der Verteidigung und Rückeroberung der Region Kiew beteiligt. Besonders hervorzuheben ist seine Führungsrolle bei der Befreiung der Schlangeninsel im Jahr 2022.

Militärische Laufbahn und Auszeichnungen

Im Jahr 2023 wurde Chmara zum Brigadegeneral befördert, ein Jahr später folgte die Ernennung zum Generalmajor. Zu seinen höchsten Auszeichnungen zählen der Orden Bohdan Chmelnyzkyj aller drei Stufen sowie der Tapferkeitsorden dritter Klasse. Von April 2023 an leitete er das Anti-Terror-Zentrum des SBU, bevor er im August 2025 die Führung des Spezialeinsatzzentrums 'A' übernahm. Am 5. Januar 2026 wurde er schließlich mit der kommissarischen Leitung des gesamten Geheimdienstes betraut.

Die Berufung Chmaras an die Spitze des Verteidigungsministeriums ist ein strategisch wichtiger Schritt für die militärische Führung des Landes. Sie unterstreicht den Kurs der Regierung, erfahrene Sicherheitsexperten in Schlüsselpositionen zu bringen.

Mit seiner Expertise in der Terrorismusbekämpfung und Spezialoperationen bringt Chmara genau das Profil mit, das in Zeiten des anhaltenden Krieges gefragt ist. Beobachter erwarten, dass er die laufende Modernisierung der Streitkräfte weiter vorantreiben und die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine stärken wird.


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