Nach der Gefangenschaft: Wie ein Heimkehrer aus Mariupol mit medizinischer Hilfe heilt.

Nach der Gefangenschaft: Wie ein Heimkehrer aus Mariupol mit medizinischer Hilfe heilt
Nach der Gefangenschaft: Wie ein Heimkehrer aus Mariupol mit medizinischer Hilfe heilt

Ein langer Weg der Genesung

Nach Angaben von TSN.ua: Serhij Mosinsowyj, ein aus russischer Kriegsgefangenschaft entlassener Ukrainer aus Mariupol, befindet sich seit seiner Rückkehr in ein umfassendes Rehabilitationsprogramm. Die Initiative „Gesundheit“ unterstützt ihn dabei maßgeblich. Seine Gefangenschaft dauerte von Mai 2022 bis zum 30. Dezember 2024. In dieser Zeit erlitt er schwere körperliche Verletzungen, die eine intensive medizinische Behandlung erforderlich machen.

Nach seiner Heimkehr musste sich Serhij Mosinsowyj mehreren Operationen unterziehen, darunter einem Eingriff an der Nase im Januar 2025. Zudem wurde bei ihm eine Aseptische Knochennekrose im zweiten Stadium diagnostiziert, was seine Genesung zusätzlich erschwert. Der ehemalige Gefangene betont, dass er erst nach der Freilassung die ersten schwerwiegenden Operationen seines Lebens über sich ergehen lassen musste – ein deutliches Zeichen für den Ernst seiner gesundheitlichen Lage.

Die Initiative „Gesundheit“ als Stütze

Das Programm „Gesundheit“, das seine Behandlung trägt, ist Teil des Projekts „Herz von Asowstal“. Ksenija Suchowa, eine Vertreterin der Initiative, erklärt, dass das Ziel darin besteht, die Lebensqualität der im Krieg versehrten Verteidiger zu verbessern. Die Bereitstellung notwendiger medizinischer Hilfe und psychosozialer Unterstützung ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zurück in ein eigenständiges Leben für ehemalige Soldaten.

Die Rehabilitation heimgekehrter Kriegsgefangener ist für die Ukraine eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Programme wie „Gesundheit“ sind von zentraler Bedeutung, um die physischen und psychischen Kriegsfolgen zu lindern. Viele Veteranen tragen bleibende Schäden davon. Eine umfassende medizinische Versorgung und Nachsorge sind daher unverzichtbar, um ihnen die Rückkehr in den Alltag und die Wieder eingliederung in die Gesellschaft zu ermöglichen.


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