Kolomosky hat die Entscheidung des Londoner Gerichts im Fall Privatbank angefochten.
Nach Angaben von ТСН: Die Anwälte von Igor Kolomosky haben Berufung beim Berufungsgericht gegen die Entscheidung des High Court in London im Fall eingelegt, der mit der Klage der Privatbank auf Forderung von Schadensersatz in der Rechtssache Nr. BL-2017-000665 verbunden ist. Diese Information wurde von einem Vertreter Kolomoskys, dem Anwalt Oleksandr Lissak, bestätigt.
Überprüfung der Gerichtsentscheidung
Lissak führte aus, dass das Berufungsgericht alle Schlussfolgerungen überprüfen wird, die in der Entscheidung des Erstgerichts dargelegt sind. 'Bis zum Abschluss des Berufungsverfahrens kann die Entscheidung des High Court in London nicht als endgültig betrachtet werden, da die Möglichkeit ihrer Aufhebung besteht. In diesem Fall werden alle Maßnahmen, die mit der Vollstreckung der Entscheidung des Erstgerichts verbunden sind, sofort aufgehoben, und es erfolgt eine Kostenerstattung', - erklärte der Anwalt.
Recht auf Berufung
Er fügte auch hinzu, dass die vorangegangene Ablehnung des Erstgerichts, die Erlaubnis für einen Berufungsantrag zu erteilen, das Recht der Partei nicht einschränkt, beim Berufungsgericht vorstellig zu werden. 'Darüber hinaus wird diese Ablehnung vom Berufungsgericht auf ihre Rechtmäßigkeit zusammen mit der Hauptentscheidung in der Sache überprüft', - bemerkte Lissak.
Erwartung der Überprüfung
Der Anwalt betonte, dass das Team von Igor Kolomosky auf eine effektive und umfassende Überprüfung aller Motive und Schlussfolgerungen, die in der Entscheidung des Erstgerichts dargelegt sind, durch ein unabhängiges Berufungsgericht hofft.
Diese Berufung könnte erhebliche Auswirkungen auf die weitere Entwicklung des Falls 'Privatbank' gegen Kolomosky haben, da ihre Ergebnisse den rechtlichen Status beider Parteien ändern können. In der Ukraine wird weiterhin aufmerksam auf diese Gerichtsverfahren geachtet, die zweifellos erhebliche finanzielle und reputationsbezogene Folgen haben.
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