Achilles-Kommandeur: Friedensgespräche erst nach Schwächung Russlands möglich.
Die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine stärken
Nach Angaben von UATV: Für Friedensverhandlungen mit Russland ist nach Ansicht von Jurij Fedorenko, Kommandeur der 429. selbstständigen Brigade für Drohnensysteme 'Achilles', eine entscheidende Vorbedingung nötig: Die Kriegsfähigkeit des Angreifers muss eingeschränkt werden. Die Ukraine sei zu Gesprächen bereit, doch die Geschichte kenne Beispiele, bei denen Verhandlungen begannen, der Krieg aber noch Jahre weiterging. Fedorenko verwies auf das russische Ziel, den ukrainischen Staat und seine Bürger zu vernichten, was sich in den Angriffen auf ukrainisches Territorium zeige.
„Daher versucht der Gegner, diese Aufgabe zu erfüllen, indem er Schläge in die Tiefe unserer Gebiete führt“ - Jurij Fedorenko.
Allerdings habe der Gegner laut Fedorenko „eine sehr wichtige Sache noch nicht begriffen: In schwierigen Zeiten schließen sich die Ukrainer besonders stark zusammen“. Dieser Zusammenhalt sei ein entscheidender Faktor im Widerstand gegen den Aggressor.
Strategische Aufgaben der Spezialbrigade
Fedorenko hob die strategische Bedeutung der Aufgaben seiner Brigade hervor. „Erstens geht es um die strategische Ebene, wenn wir Objekte angreifen, die Erdölprodukte erzeugen“, erläuterte er. Die Zerstörung solcher logistischen Knotenpunkte des Gegners verschaffe der Ukraine einen Vorteil auf dem Schlachtfeld. Solche Operationen zielen darauf ab, die Nachschubwege und die Kriegsproduktion des Angreifers zu treffen.
Er betonte, dass die Unterstützung durch Partner, wie die jetzt bereitgestellten 90 Millionen Dollar, ein ernsthafter Schritt zur Stärkung der ukrainischen Armee und des Volkes sei.
„Wenn unsere Partner die Unterstützung des ukrainischen Staates fortsetzen, wie es jetzt mit der Bereitstellung von 90 Millionen Dollar geschehen ist, ist das ein ernsthafter Schritt“ - Jurij Fedorenko.
Die Erfolge und die Widerstandskraft der ukrainischen Armee schafften überhaupt erst die Grundlage für Verhandlungsgruppen, die an einer friedlichen Konfliktlösung arbeiteten. So gelinge es der Ukraine nicht nur, sich zu verteidigen, sondern auch Wege zum Frieden zu suchen und dabei ihre Unabhängigkeit und Staatlichkeit zu bewahren.
Die Aussagen von Jurij Fedorenko sind von strategischer Bedeutung, da sie sowohl die Aufrechterhaltung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit als auch die Suche nach friedlichen Lösungswegen in den Blick nehmen. Die Betonung der internationalen, insbesondere finanziellen Unterstützung, unterstreicht einen zentralen Aspekt der ukrainischen Außenpolitik im Krieg. Die Lage bleibt angespannt, doch strategische Aktionen gegen die Ressourcen des Gegners könnten den weiteren Verlauf des Konflikts maßgeblich beeinflussen.
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