Explosion und Brand auf Frachter MSC Giada III in der Finnischen Bucht.
Schwerer Zwischenfall auf hoher See
Nach Angaben von TSN.ua: In der Finnischen Bucht, auf der Zufahrt nach Sankt Petersburg, ist es auf dem Containerschiff MSC Giada III zu einer schweren Explosion gekommen. Der Vorfall im Maschinenraum des unter liberianischer Flagge fahrenden Frachters löste einen Brand an Bord aus. Solche Vorfälle in diesem dicht befahrenen Seegebiet sind äußerst selten.
Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich 22 Besatzungsmitglieder an Bord. Der Kapitän ist russischer Staatsbürger, die übrige Mannschaft stammt aus Myanmar. Das Schiff hatte zuletzt am 31. Januar den Hafen von Antwerpen verlassen, nachdem es zuvor am 21. Januar in Agadir (Marokko) ausgelaufen war. Sein letztes Positionssignal datiert vom 4. Februar, 19:30 Uhr. Am Morgen des 5. Februar tauchte der beschädigte Frachter dann in der Nähe des Hafens von Sankt Petersburg auf.
Eigner des Schiffs ist die liberianische Firma Sky Limits Shipping & Trading, Betreiber ist das Schweizer Unternehmen MSC Mediterranean Shipping Co. Die genauen Umstände von Explosion und Brand werden derzeit ermittelt.
Befürchtungen über mögliche Folgen
Der Vorfall könnte schwerwiegende Auswirkungen auf den Schiffsverkehr in der Region haben und grundsätzliche Fragen zur Sicherheit des Containertransports aufwerfen. Ob sich gefährliche Güter an Bord befanden, ist noch unklar. Die Situation erfordert eine gründliche Untersuchung, um künftige Vorfälle dieser Art zu verhindern.
Im Fokus stehen nun auch der Zustand der Besatzung und mögliche Umweltschäden durch den Brand, die von den zuständigen Behörden und Organisationen geprüft werden müssen.
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