Schwerer Drohnenangriff auf Charkiw: Mehr als zehn Verletzte und Brand in Wohnhaus.

Schwerer Drohnenangriff auf Charkiw: Mehr als zehn Verletzte und Brand in Wohnhaus
Schwerer Drohnenangriff auf Charkiw: Mehr als zehn Verletzte und Brand in Wohnhaus

Angriff mit Kamikaze-Drohnen auf Charkiw

Nach Angaben von UATV: Am 10. Juni 2023 griffen russische Besatzungstruppen die Stadt Charkiw massiv mit Kamikaze-Drohnen an. Dabei wurden mindestens zehn Menschen verletzt. Die Explosionen ereigneten sich an sechs verschiedenen Orten, betroffen waren vier Stadtbezirke. Die erste Angriffswelle begann um 04:30 Uhr morgens. Insgesamt setzten die Angreifer mehr als 20 Drohnen des Typs ‚Geran-2‘ ein.

17 Personen suchten nach dem Beschuss medizinische Hilfe auf. Eine der Drohnen schlug neben einem Wohngebäude ein und löste ein Feuer aus, das sich über das erste und zweite Stockwerk ausbreitete. Augenzeugen berichteten von erheblichen Zerstörungen durch den Angriff.

„Die Fenster wurden herausgerissen. Dann sah ich draußen starke Flammen“, schilderte die Anwohnerin Kateryna.

Reaktionen und Folgen des Angriffs

Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, äußerte sich zu der Lage und sagte:

„Was wollen unsere Gegner mit solchen Schlägen erreichen? Dass die Menschen die Stadt verlassen.“
Seine Worte unterstreichen die Absicht des Feindes, psychologischen Druck auf die Bevölkerung auszuüben.

Dieser Angriff ist Teil der anhaltenden Kampfhandlungen in der Ukraine, die weiterhin Zivilisten und Infrastruktur schädigen. Die Verletzten erhielten die notwendige medizinische Versorgung, das volle Ausmaß der Schäden muss jedoch noch bewertet werden. Die lokalen Behörden und Rettungsdienste arbeiten weiter daran, die Betroffenen zu unterstützen und den angerichteten Schaden zu erfassen.

Der Vorfall reiht sich ein in die aggressive Strategie Russlands, die durch Terror gegen die Zivilbevölkerung die Lage in der Ukraine destabilisieren will. Solche Angriffe könnten die Zahl der Binnenvertriebenen weiter erhöhen und belasten dadurch zusätzlich die sozialen Strukturen. Die Stadtverwaltung und medizinische Einrichtungen bleiben im Einsatz, um Hilfe zu leisten und die Folgen des Anschlags zu bewältigen.


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