Das Massaker von Korjukiwka 1943: 6700 Zivilisten fielen ungarischen Gendarmen zum Opfer.

Das Massaker von Korjukiwka 1943: 6700 Zivilisten fielen ungarischen Gendarmen zum Opfer
Das Massaker von Korjukiwka 1943: 6700 Zivilisten fielen ungarischen Gendarmen zum Opfer

Ein Kriegsverbrechen in der Ukraine: Das Massaker von Korjukiwka

Nach Angaben von Novyny.live: Am 1. und 2. März 1943 verübten Angehörige der ungarischen Militärgendarmerie eines der größten Einzelmassaker des Zweiten Weltkriegs in der Ukraine. Im Siedlungsgebiet Korjukiwka in der Oblast Tschernihiw ermordeten sie 6700 wehrlose Zivilisten. Diese Gräueltat steht exemplarisch für die brutale Besatzungspolitik der Achsenmächte.

Auslöser für die Vergeltungsaktion war ein Angriff sowjetischer Partisanen. Unter dem Kommando von Oleksij Fedorow hatte sich eine Einheit aus dem Gebiet Brjansk zurückgezogen und in der Nacht zum 27. Februar 1943 den deutsch-ungarischen Garnisonsstandort in Korjukiwka überfallen. Die Nationalsozialisten und ihre Verbündeten antworteten mit einer grausamen Strafaktion gegen die Zivilbevölkerung. Etwa 7000 Menschen fielen ihr zum Opfer, darunter 5612 nicht identifizierte Tote.

Die systematische Zerstörung und ihre Folgen

Um die Spuren ihres Verbrechens zu verwischen, zündeten die Täter nach dem Massaker 1290 Gebäude in Korjukiwka an. Für die Überlebenden war das Leid damit nicht beendet. Am 9. März 1943 kehrten die Nationalsozialisten zurück, um auch die letzten verbliebenen Bewohner endgültig auszulöschen. Die Ereignisse prägten die Region nachhaltig und wurden zu einem Symbol für das unermessliche Leid der Zivilbevölkerung in diesem Krieg.

Das Massaker von Korjukiwka zeigt in erschreckender Deutlichkeit, mit welcher Brutalität das NS-Regime auf Widerstandsaktionen in den besetzten Gebieten reagierte.

Quelle: Historische Forschungen

Diese Tragödie mahnt uns an das Ausmaß der menschlichen Verluste, die Zivilisten im Zweiten Weltkrieg erlitten. Das Gedenken an die Opfer von Korjukiwka ist bis heute lebendig und unterstreicht, wie wichtig die historische Erinnerung für die nationale Identität und die Absicherung der Zukunft ist. Solche Verbrechen dürfen sich niemals wiederholen.


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