Die Länder des westlichen Balkans beschränken die Wasserversorgung während starker Hitze.
Die Dürre bedroht die westbalkanstaaten
Im westlichen Balkan herrscht eine starke Dürre aufgrund des afrikanischen Antizyklons. Dies führt zu Problemen für die lokale Bevölkerung, die Landwirtschaft und die Stromversorgung. Darüber berichtete Euronews unter Bezugnahme auf Glavkom.
Im zentralen Albanien erreichte die Lufttemperatur 40 Grad Celsius, und Meteorologen warnen, dass bis September keine Regenfälle zu erwarten sind. Aufgrund der fehlenden Niederschläge beginnen die Flüsse im Land zu versiegen, weshalb die Regierung Landwirten durch Bewässerung hilft. Zudem wurde ein Projekt zur Ableitung von Wasser aus dem Fluss Mati zur Bewässerung von 40 km² landwirtschaftlicher Flächen gestartet.
Der staatliche meteorologische Dienst Serbiens bestätigte, dass die 'extreme Dürre' ernsthaften Einfluss auf die Ernte im Land hat und der Wasserstand in Flüssen und Seen rapide sinkt.
In den Städten Albaniens ist auch ein Mangel an Trinkwasser spürbar, weshalb ein Freibad im Kosovo geschlossen wurde. Der Park Gërmia, in dem sich das Schwimmbad befindet, ist bekannt für seine Schönheit und seine einzigartige Lage zwischen den Bergen, die zur Sicherstellung seiner Wasserressourcen beiträgt.
Die westbalkanstaaten stehen aufgrund des anhaltenden trocken Wetters, das erhebliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft und das Leben der Einwohner hat, unter Druck. Die Regierungen der Länder ergreifen Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen des ungünstigen Klimaphänomens, jedoch bleibt die Situation angespannt.
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