Bildungsgutschein für Binnenflüchtlinge: Bis zu 33.280 Griwna für eine neue Berufsausbildung.

Bildungsgutschein für Binnenflüchtlinge: Bis zu 33.280 Griwna für eine neue Berufsausbildung
Bildungsgutschein für Binnenflüchtlinge: Bis zu 33.280 Griwna für eine neue Berufsausbildung

Staatliches Förderprogramm: Umschulung für Vertriebene in der Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: Im Jahr 2025 haben Binnenvertriebene in der Ukraine die Chance, einen staatlichen Bildungsgutschein zu beantragen. Mit diesem können sie eine neue berufliche Qualifikation erwerben. Der Gutschein hat einen Wert von maximal 33.280 Griwna und richtet sich an Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt ohne passende Stelle dastehen. Bislang haben 5.430 Vertriebene dieses Angebot genutzt – das entspricht allerdings weniger als 0,12 Prozent aller offiziell registrierten Binnenflüchtlinge im Land.

Wer ist antragsberechtigt und welche Berufe stehen zur Wahl?

Anträge können Binnenvertriebene im erwerbsfähigen Alter stellen, die nicht als arbeitslos gemeldet sind. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenslagen den Erwerb neuer Kompetenzen zu ermöglichen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Nach Erhalt des Gutscheins bleibt ein Zeitfenster von 90 Tagen, um einen Vertrag mit einer Bildungseinrichtung abzuschließen.

Im Rahmen der Initiative können verschiedene Berufe erlernt werden, darunter:

  • Psychologe
  • Kraftfahrer
  • Krankenpflege
  • Öffentliche Verwaltung und Management

Diese Fachrichtungen wurden gezielt ausgewählt, um den Bedarf des Arbeitsmarktes zu decken und den Vertriebenen gefragte Qualifikationen zu vermitteln. Die Behörden erhoffen sich davon eine Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Betroffenen sowie eine leichtere Integration in ihre neuen Lebensumstände.

Das Programm ist Teil der Bemühungen der ukrainischen Regierung, Binnenvertriebene zu unterstützen, die bei der Arbeitssuche auf Hindernisse stoßen. Auch wenn die Zahl der Gutschein-Nutzer bislang gering ist, könnte diese Initiative ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zur Anpassung an die neuen wirtschaftlichen Gegebenheiten sein. Um mehr Menschen zu erreichen, sind weitere Informationskampagnen denkbar, die auf dieses Förderangebot aufmerksam machen.


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