Krim wird zur untragbaren Last für Russland: Tourismus-Saison gescheitert.

Krim wird zur untragbaren Last für Russland: Tourismus-Saison gescheitert
Krim wird zur untragbaren Last für Russland: Tourismus-Saison gescheitert

Krim: Tourismus-Saison und Kindererholung in der Krise

Nach Angaben von UATV: Die russische Regierung reduziert ihr Engagement auf der Krim, da die finanziellen und militärischen Kosten für die Aufrechterhaltung der Kontrolle steigen. In einem Interview mit dem Fernsehsender FREEДОМ am 11. Juli 2023 berichtete Eskender Bariev, Leiter des Krimtatarischen Ressourcenzentrums, über massive Probleme im Tourismus und bei der Kindererholung auf der Halbinsel. Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Region zunehmend an Attraktivität verliert.

Laut Bariev ist die touristische Saison auf der Krim „vollständig gescheitert“. Er betonte, dass sich die „Logistik erheblich verschlechtert“ habe, was die Anreise nach Kertsch erschwere. Viele Urlauber hätten mit Problemen zu kämpfen, insbesondere aufgrund geänderter Busfahrpläne. Diese Umstände zeigten, dass die Krim „nicht mehr als Reiseziel in Betracht gezogen wird“ und immer weniger als Urlaubsregion wahrgenommen werde.

Probleme bei der Kindererholung

Darüber hinaus gibt es ernste Bedenken hinsichtlich der Kindererholung auf der Krim. In der Region wurden 1.100 Einrichtungen zur Gesundheitsförderung für Kinder geschlossen, was auf tiefgreifende Schwierigkeiten in diesem Bereich hinweist. Als Reaktion auf die wirtschaftlichen Probleme beantragte der Gouverneur Aksjonow beim Staat Subventionen für Benzin in Höhe von 95 Rubel pro Liter. Zudem wurden Zahlungen von 15.000 Rubel angekündigt, falls die Stromversorgung länger als 48 Stunden unterbrochen ist.

Eskender Bariev: „Die Krim wird für die Russische Föderation zunehmend zur Belastung, und sie werden das auf Dauer nicht durchhalten können.“

Diese Aussage unterstreicht die wachsenden Schwierigkeiten, mit denen die Verwaltung der Krim konfrontiert ist, während sie versucht, die Stabilität auf der Halbinsel aufrechtzuerhalten – angesichts nachlassender Unterstützung aus dem föderalen Zentrum. Die Lage auf der Krim verdeutlicht die allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen der Region, die schwerwiegende Folgen für die Bevölkerung und die Infrastruktur haben könnten.

Der Rückgang der Touristenzahlen und die Schließung von Kindererholungseinrichtungen zeigen, dass die Krim nicht nur für auswärtige Besucher, sondern auch für die einheimische Bevölkerung an Reiz verliert. Dies könnte zu einer weiteren sozialen und wirtschaftlichen Destabilisierung der Region führen.


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