Südkorea führt neues Visum für digitale Nomaden ein: Das sind die Regeln.

Südkorea führt neues Visum für digitale Nomaden ein: Das sind die Regeln
Südkorea führt neues Visum für digitale Nomaden ein: Das sind die Regeln

Die neue F-1-D-Visumkategorie für ausländische Remote-Arbeiter

Nach Angaben von Tourism.d.ua — Туризм: Ab dem 30. Juni 2025 können Ausländer mit dem neuen Visum F-1-D für einen längeren Zeitraum in Südkorea leben. Dieses Visum erlaubt es, ortsunabhängig für ausländische Arbeitgeber tätig zu sein – eine attraktive Perspektive vor allem für junge Fachkräfte. Die überarbeiteten Bedingungen sehen unter anderem niedrigere Einkommenshürden und eine Verlängerung der maximalen Aufenthaltsdauer auf drei Jahre vor.

Eingeführt wird die Visumskategorie nach einer Testphase, die von Januar 2024 bis Mai 2025 lief. Eine der zentralen Voraussetzungen für die Beantragung ist ein bestimmtes Jahreseinkommen – speziell für ausländische Staatsbürger zwischen 18 und 34 Jahren, die außerhalb von Seoul leben möchten. Im Jahr 2025 liegt diese Einkommensgrenze bei knapp 37.000 US-Dollar, was etwa dem Durchschnittseinkommen in Südkorea entspricht.

Integration fördern und neue Chancen schaffen

Die südkoreanische Regierung verfolgt mit dem neuen Visum das Ziel, ein Integrationsmodell zu etablieren, das hochqualifizierte Fachkräfte anzieht und langfristig bindet. Minister Jeong Seung-ho erklärte dazu:

'Wir werden ein Integrationsmodell schaffen, das hochqualifizierte Fachkräfte dazu ermutigt, die Attraktivität des Landes zu erfahren, sich freiwillig hier niederzulassen und zu einem wertvollen Gewinn für Korea zu werden.' Jeong Seung-ho, Minister

Die Initiative eröffnet jungen Ausländern, die in Südkorea leben und arbeiten möchten, neue Perspektiven. Mit der F-1-D-Visa-Regelung werden die Hürden für den Aufenthalt und die Erwerbstätigkeit deutlich gesenkt – ein klarer Anreiz für digitale Nomaden und internationale Talente.

Die Einführung der F-1-D-Visakategorie könnte den südkoreanischen Arbeitsmarkt nachhaltig verändern. Sie fördert den Zuzug junger, talentierter Fachkräfte, die einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes leisten können. Gleichzeitig stärkt sie den internationalen Austausch und die kulturelle Vielfalt, was die globale Wettbewerbsfähigkeit Südkoreas erhöht.

Darüber hinaus ist die Maßnahme auch eine Reaktion auf gesellschaftliche Herausforderungen wie die alternde Bevölkerung und den wachsenden Bedarf an Arbeitskräften in verschiedenen Wirtschaftsbereichen.


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